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Aprilia darf für MotoGP-Saison 2021 "auf jeden Fall träumen"

Nach zwei starken Testtagen mit dem gesamten Feld auf der Strecke glaubt Aleix Espargaro mehr und mehr an einen echten Fortschritt bei Aprilia

Aprilia darf für MotoGP-Saison 2021 "auf jeden Fall träumen"

Das vom Gresini-Team gestemmte Werksprogramm von Aprilia in der MotoGP-WM präsentierte sich beim ersten der beiden Vorsaisontests 2021 in Katar ausgesprochen gut aussortiert. An den beiden Tagen, an denen das gesamte Feld auf der Strecke war, schloss Speerspitze Aleix Espargaro mit der neuen RS-GP auf P1 und auf P3 der Zeitenliste ab.

Nach seiner Bestzeit vom Samstag hatte Espargaro erklärt, dass sich die in vielen Bereichen verbesserte Aprilia RS-GP, Jahrgang 2021, "ganz anders" fährt als das Vorjahresmodell. Nach dem zweiten Testtag mit der gesamten Konkurrenz glaubt auch der Spanier, dass bei Aprilia das Potenzial für eine echte Steigerung im Vergleich zu 2020 vorhanden ist.

"Nach zwei Tagen mit sehr sehr guten Rundenzeiten können wir sagen, dass wir uns in sehr guter Form befinden", so Espargaro und weiter: "Ich glaube von ganzem Herzen, dass wir ein gutes Jahr verdienen. Den Sprung an die absolute Spitze verdienen wir vielleicht nicht, aber wir verdienen es, mit den besten Bikes und den besten Piloten im Feld mithalten zu können."

Aleix Espargaro

Espargaro ist aufgrund der Vorjahre gewarnt, hat aber ein gutes Gefühl

Foto: Motorsport Images

Zwar ist Espargaro aufgrund seiner Erfahrungen der Vorjahre gewarnt, indem er sagt: "Wir hatten voriges Jahr einen guten Wintertest und im letzten Teil der Saison waren wir in der Lage, die Rennen im Bereich der Plätze sechs bis zehn zu beenden. Leider ist es uns aber nicht gelungen, die richtige Balance zu finden, um während der gesamten Saison um P6 bis P10 zu kämpfen. Das hatte ich mir damals beim Wintertest eigentlich vorgenommen."

Dennoch hat der Aprilia-Pilot das Gefühl, dass der starke Eindruck der diesjährigen ersten Testwoche ein Zeichen für eine echte Steigerung ist: "Das jetzt ist eine andere Nummer. Unsere Rundenzeiten bei den Tests sind konkurrenzfähiger als vor einem Jahr. Wir haben das Klassement hier fast einen ganzen Tag lang angeführt [am Samstag] und am Ende haben nur zwei Zehntelsekunden gefehlt [am Sonntag]."

Aleix Espargaro

Nicht nur in Quali-, auch in Rennsimulation stark: Die 2021er Aprilia RS-GP

Foto: Motorsport Images

Aber nicht nur bezogen auf das Tempo auf eine schnelle Runde, sondern vor allem auch auf Longruns hat Espargaro mit der 2021er-Version der Aprilia RS-GP ein besseres Gefühl als je zuvor: "Was die Rennsimulation betrifft, sind mir viele 1:54er-Runden gelungen. Das Bike wirkt auf jeden Fall stärker als vergangene Saison. Die Rennen sind zwar immer etwas anderes, aber ich glaube, wir stehen deutlich besser da als voriges Jahr."

Nach den bisherigen Testtagen in Vorbereitung auf die neue Saison darf Aprilia "auf jeden Fall träumen", wie Espargaro zufrieden festhält.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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