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Aprilia erklärt: Darum fährt Lorenzo Savadori und nicht Bradley Smith

Statt auf die Erfahrung von Bradley Smith zu setzen, gibt Aprilia Lorenzo Savadori eine Chance - Massimo Rivola erklärt die Hintergründe für diese Entscheidung

Aprilia erklärt: Darum fährt Lorenzo Savadori und nicht Bradley Smith

Aprilia hat sich für Lorenzo Savadori als Teamkollegen von Aleix Espargaro entschieden. Bradley Smith schaute durch die Finger und ist derzeit auch nicht bei den Tests in Katar vor Ort. Ob Smith weiterhin als Testfahrer an Board bleiben wird, ist offen. Zum ersten Mal seit 2010 wird kein Brite in der MotoGP-Startaufstellung stehen.

"Wir wären glücklich, wenn wir mit ihm weitermachen würden", sagt Aprilia-Motorsportchef Massimo Rivola. "Bradley hat in den vergangenen beiden Jahren sehr gut gearbeitet. Es wäre gut, wenn wir mit ihm weitermachen würden. Das ist aber noch nicht entschieden."

"Bradley ist ein Racer und will Rennen fahren, aber wir haben eine andere Entscheidung getroffen. Das waren Firmengründe. Er ist damit nicht glücklich, aber wir sind offen zu ihm und würden ihm gerne den gleichen Job anbieten. Wildcards wären auch dabei, damit er seinen Rennspirit behält."

Es war eine Firmenentscheidung

Als Ersatz für den gesperrten Andrea Iannone bestritt Smith im Vorjahr die ersten elf Rennen. Im Rahmen der Rennwochenenden testete der Brite dabei auch neue Entwicklungen. Für Smith spricht seine Erfahrung. Warum setzt Aprilia dann auf Savadori, der kaum MotoGP-Erfahrung hat?

"Es war eine Firmenentscheidung", erklärt Rivola. Ursprünglich wollte man die Entscheidung erst nach den Testfahrten fällen. Das wurde vorverlegt, "weil das auch auf andere Leute im Team Auswirkungen hat."

Bradley Smith

Ob Bradley Smith als Testfahrer bei Aprilia bleiben wird, ist noch offen

Foto: Motorsport Images

Mit 27 Jahren zählt Savadori nicht mehr zu den jüngsten Fahrern im Feld. 2007 wurde der Italiener hinter Johann Zarco Vizemeister im Red Bull Rookies-Cup. Danach konnte sich Savadori nicht in der 125er-Klasse etablieren und wechselte zu den Superbikes.

Er fuhr fünf Jahre im Superstock-1000-Cup und sicherte sich 2015 den Meistertitel. Das war seine Eintrittskarte in die Superbike-WM, wo Savadori drei Jahre auf privaten Aprilias saß. Er etablierte sich in den Top 10, ein Podestplatz gelang aber nicht.

Nach der Sperre von Iannone wurde Savadori ins MotoGP-Team geholt, um Smith in der Rolle des Testfahrers zu entlasten. Im Herbst durfte er dann die letzten drei Rennen fahren. Es gab zwei Ausfälle und einen 17. Platz.

Rivola erwartet kontinuierliche Steigerung

"Ich denke, Lorenzo ist der wahre Rookie, denn er kennt nicht einmal alle Strecken", verweist Rivola auf die Superbike-Vergangenheit. "Moto2-Fahrer haben eine bessere Chance, sofort das Talent zu zeigen. Lorenzo ist drei Rennen gefahren. Das war vielversprechend. Das dritte Rennen hat uns beeindruckt."

"Ich erwarte, dass er sich während der Saison steigert. Ich gehe nicht davon aus, dass er vor Aleix sein wird, aber ich erwarte, dass er ihm immer näherkommen wird. Es wäre nicht fair, wenn man ihm ein Ergebnis als Ziel vorgeben würde."

Lorenzo Savadori, Aprilia Racing Team Gresini, und Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini, mit Massimo Rivola und Romano Albesiano

Lorenzo Savadori, Aprilia Racing Team Gresini, und Aleix Espargaro, Aprilia Racing Team Gresini, mit Massimo Rivola und Romano Albesiano

Foto: Aprilia Racing

"Aleix ist eine Referenz. 2019 hatten wir mit Andrea Iannone einen super talentierten Fahrer. Zu Beginn war er aber auch hinter Aleix. Wenn man unser Motorrad so lange kennt, dann ist man schnell. Aleix holt alles aus unserem Motorrad heraus."

"Lorenzo ist ein cleverer und leidenschaftlicher Kerl. Ich habe seine Vorbereitungen im Winter verfolgt. Ich hoffe, dass er auf den Fortschritten dieser drei Rennen aufbauen wird", sagt Rivola. "Bradley hat Erfahrung und passt von seiner Charakteristik besser als Testfahrer als Lorenzo. Das war Teil der Entscheidung."

Mit Bildmaterial von Piaggio.

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