Aprilia-Technikchef erfreut: "Große Fortschritte bei Aerodynamik"

Laut Romano Albesiano hat Aprilia bei der Aerodynamik deutliche Fortschritte erzielt - Deshalb kann man nicht die 2020er-Version verwenden und hat nur eine Option

Aprilia-Technikchef erfreut: "Große Fortschritte bei Aerodynamik"

Bei der weiterentwickelten RS-GP hat Aprilia auch den Fokus auf die Aerodynamik gelegt. Die Topspeed-Werte von Ducati erreicht Aleix Espargaro zwar weiterhin nicht, aber insgesamt ist das technische Paket ein Fortschritt.

Espargaro beendete die ersten drei MotoGP-Rennen 2021 in den Top 10. In der WM hält der Spanier mit 25 Punkten den sechsten Platz. Als einziges "Concession-Team" darf Aprilia mehr Testfahrten durchführen und Weiterentwicklung auch beim Motor betreiben.

"Wenn ich die Liste mit Entwicklungsteilen zeigen könnte, dann wäre sie sehr lang", sagt Technikdirektor Romano Albesiano. Am 10. und 11. Mai testet Aprilia das nächste Mal in Mugello. Dort wird Andrea Dovizioso zum zweiten Mal die RS-GP fahren.

Im Bereich der Aerodynamik arbeitet Aprilia auch mit der Toyota Motorsport GmbH in Köln zusammen, wo man den Windkanal nutzen kann. "Wir haben bei der Aerodynamik von 2020 auf 2021 einen großen Fortschritt erzielt", bestätigt Albesiano.

"Laut Reglement dürfen wir die Aerodynamik von 2020 verwenden, plus eine weitere Konfiguration." Die 2020er-Version passt aber nicht auf das weiterentwickelte Motorrad. "Deshalb können wir die Aerodynamik des Vorjahres nicht mehr verwenden."

"Somit haben wir für 2021 nur eine Option", seufzt Albesiano. "Das ist eine große Einschränkung. Unser Augenmerk liegt auf dem Motor, der Elektronik, Getriebe und Chassis." In Bezug auf die Aerodynamik wird schon mit Blick für 2022 weiterentwickelt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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