Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland

Bagnaia relativiert Katar-Kritik: "Ducati muss sich nicht entschuldigen"

Nach der Enttäuschung von Katar will Francesco Bagnaia seine Kritik an Ducati richtigstellen - Trotz des verpatzten Auftakts sind er und Jack Miller zuversichtlich

Nach der Pleite beim MotoGP-Saisonauftakt in Katar war die Kritik von Francesco Bagnaia an Ducati unüberhörbar: Man habe über zu viel Testerei verpasst, sich richtig auf das Rennwochenende vorzubereiten, monierte der Italiener.

Was folgte, war eine Entschuldigung von Teamdirektor Davide Tardozzi, der sich im Namen von Ducati hinter Bagnaia stellte und die Schuld für den verpatzten Start in die Saison auf sich nahm. Doch vor dem zweiten Rennwochenende in Mandalika betont Bagnaia: "Ducati muss sich nicht bei mir entschuldigen."

"Wir sind ein Team und arbeiten zusammen. Wir haben das geklärt und sie müssen sich für nichts entschuldigen. Ich denke, hier könnte es für uns eine andere Geschichte werden."

Bagnaia: Kommentare kamen falsch rüber

"Ich hatte zu Hause Zeit, mich zu entspannen, denn es war keine leichte Woche. Wir haben viel gearbeitet, aber ich hatte eine angenehme Trainingseinheit in Mugello und am Samstag auf der VR46-Ranch. Ich hatte also Zeit zum Nachdenken und entspannen mit meiner Freundin, meinem kleinen Hund und meinen Freunden."

Jetzt ist Bagnaia bereit, Katar hinter sich zu lassen und in Mandalika neu anzugreifen. Eines will er vorab aber noch klarstellen: "Ja, ich sagte, dass ich zu viel getestet habe. Daraus wurde abgeleitet, dass ich das nicht mehr machen will, was aber nicht stimmt. Es ist klar, dass das als Werksfahrer zu meinen Aufgaben gehört."

Das betont auch Johann Zarco, als er auf Bagnaias Kommentare aus Katar angesprochen wird. "Es ist schwierig, aber das ist der Job eines Werksfahrers", weiß der Pramac-Pilot. "Wenn man Teil einer Marke wie Ducati ist, gibt es immer viele Dinge zu testen - vielleicht mehr als bei einem japanischen Hersteller."

Zarco führt wenige Testtage als Grund an

"Wenn die Dinge funktionieren, scheinen wir allen anderen einen Schritt voraus zu sein. Aber wenn sie das nicht tun, fängt man an zu zweifeln, ob man vielleicht zu viel macht oder besser bei dem bleiben sollten, was man hat. Das wäre dann wie bei Yamaha, die beim Motor auf der Stelle treten", zieht Zarco den Vergleich.

"Man muss die richtige Balance finden. Wir hatten eben auch nicht so viele Testtage, zwei in Malaysia und drei hier, wobei es eigentlich nur ein Tag war, weil man die ersten beiden Tage brauchte, um sich an die Strecke zu gewöhnen."

In Mandalika will sich Bagnaia nun ganz auf sich konzentrieren: "Meine Arbeit wird darin bestehen, die Bedingungen zu verstehen, die Reifen zu verstehen und die Elektronik meines Motorrads zu verbessern. Die Karkasse der Reifen ist anders und auch der Asphalt ist stellenweise neu. Das wird also sehr wichtig sein."

Miller erklärt, was Katar bei ihm schieflief

Am Motorrad selbst wolle er nicht allzu viel ändern. "Ich bevorzuge es, eher mich den Bedingungen anzupassen als das Motorrad. Denn damit kann man mehr Unterschied machen", meint der Italiener. "Das Setting ist bereits in Ordnung, ich will nichts ändern - genauso wie ich es auch im vergangenen Jahr getan habe."

Wie Bagnaia hofft auch Teamkollege Jack Miller, in Mandalika zurück in die Erfolgsspur zu finden. Vor zwei Wochen in Katar war er mit einem Elektronikproblem ausgeschieden.

"Wir wussten, wo das Problem war. Das wussten wir schon am Sonntagabend, direkt nach dem Rennen. Es fehlte eine Ziffer bei der Programmierung der Elektronik, sodass sie nicht funktionierte", verrät der Australier, der nach sechs Runden aufgeben musste. Die Stimmung im Team sei aber dennoch gut.

Große Vorfreude auf Mandalika-Premiere

"Ich hatte ja auch ein gutes Wochenende - bis zum Rennen. Wir werden einfach genauso weiterarbeiten, um für dieses Rennen so bereit wie möglich zu sein. Ja, das erste Rennen lief nicht gut, aber es liegen noch 20 vor uns. Wir versuchen, das positiv zu sehen. Ich fühle mich gut und freue mich, wieder hier zu sein."

Die Strecke in Mandalika sei "großartig", schwärmt Miller und lobt die Verbesserungen, die seit dem ersten Test (11. bis 13. Februar) auf dem Kurs vorgenommen worden sind: "Es ist beeindruckend, was sie in so kurzer Zeit geschafft haben."

Was das Set-up angeht, werde er weder mit dem aus Katar noch mit dem vom Test ins Wochenende starten: "Es wird eine Evolution dessen sein, was wir hier hatten und was wir in Katar hatten. Die Strecke ist noch recht präsent. Ein Rennwochenende haben wir geschafft und sind jetzt bereit für hier", betont Miller.

Weitere Co-Autoren: Vincent Lalanne-Sicaud. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Michelin bestätigt: Yamaha hat in Katar Reifendruck falsch eingestellt
Nächster Artikel Schlechte Ducati-Starts der GP22: Fahrer suchen nach Erklärungen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland