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Beinahe-Crash in Assen: Miller sieht Schuld bei sich - Martin unerschrocken

Hinter "Pecco" Bagnaia hätte es zwischen Jack Miller und Jorge Martin beinahe einen schweren Auffahrunfall gegeben - Wie die beiden die brenzlige Szene erlebt haben

Beinahe-Crash in Assen: Miller sieht Schuld bei sich - Martin unerschrocken

Im MotoGP-Training am Freitagnachmittag in Assen kam es zu einer brenzligen Szene zwischen Jorge Martin (Pramac-Ducati) und Jack Miller (KTM). Als es in die entscheidende Phase der Session ging und damit um die begehrten Top-10-Plätze zur Sicherstellung des direkten Q2-Einzugs für Samstag, da herrschten Zustände als wäre es schon das Qualifying.

Mehrere Piloten waren auf der Suche nach einem möglichen Windschatten. Martin fuhr mit etwas Abstand hinter Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia und hatte Miller direkt hinter sich. Der KTM-Pilot wiederum hatte direkt hinter sich Pedro Acosta (Tech3-KTM), dem Marc Marquez (Gresini-Ducati) folgte.

Ausgangs Kurve 9 nahm Martin Gas weg, weil Bagnaia vor ihm Gas weggenommen hatte. Genau in diesem Moment drehte sich Miller nach Acosta um. Als Miller wieder nach vorne schaute, wäre es beinahe zu einem schweren Auffahrunfall mit Martin gekommen. Mit viel Glück blieb es bei einer Berührung der beiden, die aber nicht in einem Crash endete.

 

"Der Zwischenfall mit Martin war meine Schuld", sagt Miller. "Ich war hinter ihm und habe mich kurz umgedreht. Hier in Assen ist es so, dass andere Motorräder relativ schnell auf dich aufschließen können. Als ich einen Blick zurück warf, griff er in die Bremse. Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort."

"Mit meinem Arm habe ich seinen Auspuff erwischt. Genau an der Stelle, wo er seitlich rauskommt, hat mich der Auspuff voll am Bizeps getroffen", berichtet Miller, rechnet aber nicht mit Nachwirkungen: "Es sollte okay sein." Seinen Humor hat der Australier nicht verloren: "Ich habe jetzt halt ein neues Tattoo, oder besser gesagt eine Brandmarke."

Und wie hat Martin die Szene erlebt? "Ich weiß nicht, was da los war", sagt der WM-Leader. "Ich war vorne und habe mich darauf konzentriert, 'Pecco' zu folgen. Für mich war es unmöglich zu wissen, was hinter mir passiert. Als 'Pecco' Gas wegnahm und nach links rüber fuhr, habe ich das Gleiche gemacht. Dann habe ich plötzlich eine leichte Berührung gespürt, konnte aber weiterfahren."

Mit Verweis auf Miller sagt Martin: "Ich hoffe, er ist okay. Er war wohl gerade auf einer Out-Lap und hat nicht zu 100 Prozent gepusht. Aus meiner Sicht war das keine große Sache. Solche Dinge passieren, manchmal sogar in der Aufwärmrunde, wenn es keiner sieht. In diesem Fall heute waren eben die Kameras drauf."

Strafen wurden keine ausgesprochen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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