Bernie Ecclestone: „In der Formel 1 wäre Rossi disqualifiziert worden“

Die Attacke von Valentino Rossi gegen Marc Marquez beim Rennen in Malaysia beschäftigt auch Bernie Ecclestone. So etwas würde es in der Formel 1 nicht geben, betont der Brite.

Drei Strafpunkte hat Valentino Rossi bekommen, nachdem er Marquez in Sepang unsanft von der Bahn geschubst hatte und der Spanier gestürzt war. Beim Finale in Valencia musste Rossi außerdem vom letzten Startplatz ins Rennen gehen.

Eine Aktion wie diese würde in der Formel 1 ganz anders bestraft sagt Bernie Ecclestone.

„Was da passiert ist, war völlig falsch. Das ist ein Warnsignal für die Formel 1“, erklärte „Mr. Formula One“ gegenüber der italienischen Gazzetta dello Sport und führt ein hypothetisches Beispiel an.

„Wenn Ferrari um den Titel fahren würde und Mercedes sie mit einem ihrer Kundenteams blockieren, was würde dann passieren?“

„Rossi wäre mit Sicherheit disqualifiziert worden. Oder man hätte ihm sofort die schwarze Flagge gezeigt.“

Vor knapp zehn Jahren bestand die Möglichkeit, dass Rossi Formel-1-Pilot werden könnte. Der Italiener absolvierte sogar ein paar Tests für Ferrari, entschied sich aber doch, bei den zwei Rädern zu bleiben.

In Bernie Ecclestones Augen die richtige Entscheidung.

„Er hatte ein paar Möglichkeiten, aber in der MotoGP war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere. In der Formel 1 hätte er dagegen bei Null anfangen müssen“, sagte der 84-Jährige.

Und ob Rossi es in der Formel 1 jemals an die Spitze geschafft hätte, sei zu bezweifeln. „Er hat richtig daran getan, nicht zu wechseln.“

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Rennserien MotoGP , Formel 1
Fahrer Valentino Rossi
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Tags bernie ecclestone, valentino rossi