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Bestes Aprilia-Qualifying der Saison: Espargaro peilt Top 6 im Rennen an

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Bestes Aprilia-Qualifying der Saison: Espargaro peilt Top 6 im Rennen an
Autor:
Co-Autor: Germán Garcia Casanova
21.09.2019, 16:11

Aleix Espargaro lässt die Aprilia-Box über Startplatz fünf in Aragon jubeln und blickt zuversichtlich auf das Rennen - Mit Andrea Iannone erstmals beide Fahrer in Q2

Aleix Espargaro sorgte mit seinem fünften Startplatz im MotoGP-Qualifying von Aragon für die Überraschung. Für den Spanier und Aprilia ist es das mit Abstand beste Quali-Ergebnis in dieser Saison. Zumal mit Teamkollege Andrea Iannone zum ersten Mal beide Aprilia-Piloten gleichzeitig den Sprung in Q2 schafften.

Am Ende fehlten Espargaro auf die Pole-Zeit von Marc Marquez (Honda) zwar etwas mehr als sieben Zehntel. Mit ihm konnte an diesem Wochenende aber keiner der Konkurrenten bisher mithalten. Auf seiner letzten fliegenden Runde versuchte der Aprilia-Pilot trotzdem, sich an das Hinterrad von Marquez zu klemmen und ihm zu folgen.

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"Ich war erst hinter Maverick (Vinales; Anm. d. R.), aber kurz vor Beginn der letzten Runde hat mich Marc überholt", erinnert Espargaro sich. "Ich dachte, ich habe keine Chance, ihm zu folgen, aber es klappte und mir gelang eine perfekte Runde. Sieben Zehntel von der Pole-Position und eine 1:47.7 sind etwas, worauf wir stolz sein können."

Espargaro lobt Kurvenspeed von Marquez

Für Espargaro war es überhaupt erst das zweite Mal in seiner Zeit bei Aprilia, dass er es in die zweite Startreihe schaffte. Vor zwei Jahren fuhr er im Qualifying zum Großen Preis von Japan auf Platz vier, allerdings bei nassen Bedingungen. Nun demonstrierte er sein Können auch im Trockenen und zieht interessante Vergleiche zu Marquez.

"Ich erwartete, dass er super spät bremst. Dann kamen wir in Kurve 1 an und er bremste so früh, das ich ihn fast getroffen hätte. Ich folgte ihm und vor der Bergabpassage bremste er wieder früher als ich. Das war schon seltsam", erklärt Espargaro. Dafür erkannte der Aprilia-Pilot andere Bereiche, in denen Marquez seinen Vorteil ausspielt.

"Bevor er den Scheitelpunkt erreicht, löst er die Vorderradbremse und legt sich tief in die Kurve", analysiert der Spanier. "Die Geschwindigkeit, die er in Schräglage mitnehmen kann, ist unglaublich. Ich bekam im Scheitelpunkt immer wieder Shattering, weil ich viel schneller fuhr als in den anderen Sessions, nur um ihm zu folgen."

Warum Aprilia in Aragon stärker ist als sonst

Das hätte sich für Espargaro beinahe gerächt: "Es ist nicht super schwierig, so zu fahren wie Marc, aber das Motorrad muss es zulassen. Und das Problem ist: Wenn ich auf dieses Niveau gehe, habe ich konstant Shattering. Auf meiner fliegenden Runde bin ich deswegen fast dreimal gestürzt. Es war gut, um daran zu arbeiten und zu lernen."

 

Auf die Frage, warum es für Aprilia ausgerechnet in Aragon besser läuft, hält der Spanier fest: "Zum einen gibt es nicht viele harte Beschleunigungsphasen, nur eine. Außerdem gibt es so gut wie keine Bodenwellen, die Strecke ist recht flach. Und wir bremsen die meiste Zeit in Schräglage, so können wir das Bike besser stoppen."

Denn Espargaro erklärt, dass sowohl er als Iannone vor allem beim Bremsen in aufrechter Position Probleme hätten. "Jedes Mal, wenn wir das Motorrad gerade abbremsen müssen, leiden wir darunter, dass wir nicht genug Gewicht auf dem Hinterrad haben", sagt er. "Es fehlt der Bodenkontakt, sodass wir nicht genug verlangsamen."

Top-6-Ergebnis im Rennen für Aprilia möglich?

"Aber wenn wir mit 25, 30 Grad Schräglage bremsen, haben wir mehr Gewicht und eine bessere Haftung am Hinterrad, sodass sich das Bike besser stoppen lässt. Ich denke, das ist einer der größten Unterschiede hier im Vergleich zu anderen Strecken." Wird Espargaro davon auch im Rennen profitieren können? Was rechnet er sich aus?

Aleix Espargaro

Espargaro hat nach langer Durststrecke endlich wieder einen Grund zu lachen

Foto: LAT

"Ich glaube nicht, dass jemand ein wirklich starkes Tempo hat, außer Marc, der auf einem anderen Planeten ist", schätzt der Aprilia-Pilot das Kräfteverhältnis ein. "Wenn Marc also in Runde eins verschwindet, glaube ich nicht, dass das Tempo für die zweite Gruppe super hoch sein wird." In dieser Verfolgergruppe hofft Espargaro mitzufahren.

Über die Distanz macht er sich keine Sorgen: "Im vergangenen Jahr war der Reifenabrieb höher als in diesem Jahr. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Hälfte des Rennens schon in der ersten Runde gewonnen ist. Wenn ich dort unter den ersten Sechs sein kann, warum sollte ich dann nicht auch unter den ersten Sechs ins Ziel kommen?"

Iannone klagt über Schmerzen in der Schulter

Eine solche Prognose wagt Aprilia-Teamkollege Iannone zwar nicht, spekuliert aber von Startplatz elf auf eine Steigerung im Rennen. Allerdings machen dem Italiener anhaltende Schmerzen in seiner linken Schulter zu schaffen. "Ich habe immer noch recht starke Schmerzen, insbesondere heute im FT4 und auch im Qualifying", gibt er zu.

Andrea Iannone

Andrea Iannone schaffte es unter Schmerzen in Q2 und wurde Elfter

Foto: Aprilia Racing

"Hätte ich in Q2 mehr Kraft gehabt, wären eine Steigerung um eine Sekunde und damit der siebte Startplatz möglich gewesen", glaubt Iannone, dem am Ende auch die frischen Reifen ausgingen. "Trotzdem war es insgesamt ein gutes Qualifying für uns." An welchen Stellschrauben er und Aprilia noch arbeiten müssen, weiß der Italiener genau.

"Ich verliere auf der Geraden weiterhin viel Zeit, auch im Vergleich zu Aleix", stellt er fest. "In Schräglage habe ich viele Rutscher, deshalb kann ich nicht so gut beschleunigen. Aber wir werden versuchen, für morgen noch die eine oder andere Sache zu verbessern, um ein gutes Rennen zu machen. Aprilia war hier in Aragon immer recht gut."

Mit Bildmaterial von Aprilia Racing.

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