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"Bin für alles offen": Valentino Rossi reagiert auf Kritik von Zeelenberg

Das Petronas-Team will Rossi unterstützen und auch Arbeitsweisen ändern - Der Italiener geht davon aus, dass es im Satellitenteam "anders" sein wird

"Bin für alles offen": Valentino Rossi reagiert auf Kritik von Zeelenberg

An diesem Wochenende beginnt Valentino Rossi seine Arbeit im Yamaha-Satellitenteam Petronas SRT. Nach acht Jahren im Werksteam lebt sich der Italiener in einem neuen Umfeld ein. Aus seiner Crew hat er nur drei Personen mitnehmen können. Mit Teammanager Wilco Zeelenberg und Teamdirektor Johan Stigefelt hat Rossi zwei Vorgesetzte, die selbst Rennen gefahren sind.

Zeelenberg und Rossi kennen sich sehr gut, denn der Niederländer hat viele Jahre im Yamaha-Werksteam gearbeitet, bevor das Satellitenteam gegründet wurde. Er will für Rossi ein optimales Umfeld schaffen und hat bereits einen Aspekt gefunden, den er verändern will.

"Hinter dem Computer zu sitzen und sich die Datenaufzeichnungen der anderen Fahrer und von sich selbst anzuschauen, ist eine der Sachen, die Vale liebt", sagt Zeelenberg. "Vermutlich verbringt er zu viel Zeit damit. Er liebt es, aber er investiert dafür sehr viel Energie."

Das will Zeelenberg reduzieren. Rossi selbst sagt, dass er in seinem neuen Umfeld "für alles offen" ist: "Im Satellitenteam wird etwas weniger Personal arbeiten. Man kann sich mehr auf das Rennergebnis am Sonntag konzentrieren."

"Im Werksteam muss man auch an der Entwicklung des Motorrads für die aktuelle und die nächste Saison arbeiten. Das kostet Zeit."Ich freue mich darauf, mit dem Team die Arbeit zu beginnen. Es wird auch wichtig, dass wir gut mit Wilco und allen zusammenarbeiten. Ich bin für alles offen."

Cal Crutchlow wird bei der Entwicklung helfen

Die Arbeitsweise zwischen einem Werks- und Satellitenteam unterscheidet sich. Im Prinzip kann das Satellitenteam daran arbeiten, das Optimum aus dem Paket herauszuholen. Gibt es neue Entwicklungen, dann in erster Linie, um weitere Meinungen einzuholen.

"Es wird bestimmt anders", ist sich Rossi bewusst. "Man kann sich mehr auf das Wochenende konzentrieren. Die Priorität liegt nicht auf der Entwicklung des Motorrads, was gut für das Ergebnis ist. Im vergangenen Jahr hatte das Satellitenteams sehr gute Resultate, während das Werksteam mehr Probleme hatte."

Bezüglich Entwicklung will Yamaha auch den Druck auf das Werksteam reduzieren. Es wird ein umfangreiches Testprogramm mit dem neuen Testfahrer Cal Crutchlow geplant. Beim Katar-Test sind auch Katsuyuki Nakasuga und Kohta Nozane im Einsatz.

"Ich erwarte starke Unterstützung von Cal, weil er in guter Form ist und erst vergangenes Jahr aufgehört hat", sagt Rossi über den Briten. "Er ist die Honda lange gefahren und ich freue mich auf das erste Gespräch mit ihm, wenn er die M1 gefahren ist. Cal kann Yamaha helfen."

"Ich habe auch eine gute Beziehung zu ihm. Es hängt natürlich von der Motivation ab. Testfahrer zu sein, ist nicht einfach. Man muss die Motivation finden, um das Motorrad am Limit zu bewegen, ohne Rennen zu fahren. Das wird nicht einfach für ihn. Ich hoffe, dass er motiviert ist und gut an die Sache herangeht. Er kann einen Unterschied machen."

Mit Bildmaterial von Petronas SRT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Valentino Rossi
Teams Petronas Yamaha SRT
Urheber Gerald Dirnbeck