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Brad Binder hofft auf MotoGP-Rennen in Kyalami "in zwei, drei Jahren"

Gibt es in naher Zukunft wieder einen Grand Prix von Südafrika im MotoGP-Kalender? Brad Binder, der regelmäßig in Kyalami trainieren darf, hofft inständig darauf

Brad Binder hofft auf MotoGP-Rennen in Kyalami "in zwei, drei Jahren"

Anders als in ihrer Anfangszeit, als ausschließlich in Europa gefahren wurde, ist die Motorrad-Weltmeisterschaft seit geraumer Zeit auf mehreren Kontinenten zu Gast, um Grands Prix auszutragen. Das erste Übersee-Rennen in der Geschichte der seit 75 Jahren bestehenden Motorrad-WM, das war in der Saison 1961 der Grand Prix von Argentinien in Buenos Aires.

Für die laufende MotoGP-Saison 2024 wurde das Südamerika-Gastspiel in Argentinien (Termas de Rio Hondo) zwar aus politischen Gründen abgesagt. In Nordamerika, Europa, Asien und Australien aber tritt man an. Was man hingegen seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten vergeblich im MotoGP-Kalender sucht, das ist ein Rennen auf dem afrikanischen Kontinent.

In Südafrika wurde in der Vergangenheit mehrmals gefahren, und zwar an zwei Standorten. In den Jahren 1983 bis 1985 sowie im Jahr 1992 gastierte die Motorrad-WM in Kyalami. In den Jahren 1999 bis 2004 wurde in Welkom gefahren. Seither ist es ruhig geworden. Der einzige Südafrikaner im Feld der Königsklasse, KTM-Werkspilot Brad Binder, hofft aber, dass der MotoGP-Zirkus schon bald zurückkehrt.

 

"Heutzutage gibt es in Südafrika nur eine Strecke, die zu 100 Prozent in der Lage wäre, ein MotoGP-Rennen auszurichten. Das ist Kyalami", sagt Binder im offiziellen MotoGP-Podcast. Und mit leuchtenden Augen fügt er hinzu: "Ehrlich gesagt wäre ich nicht überrascht, wenn wir diese Strecke in den kommenden zwei, drei Jahren ansteuern würden. Ich hoffe es."

Ob es tatsächlich so kommen wird, dass die Motorrad-WM in naher Zukunft wieder einen Grand Prix von Südafrika ausrichtet, das könne Binder nicht mit Bestimmtheit sagen. "Ich weiß nur, dass es möglich ist. Wenn alle Puzzleteile richtig zusammenpassen, dann kann es klappen. Da bin ich mir sicher", sagt er.

Brad Binder

Vor zwei Jahren befuhr Brad Binder den Kurs in Kyalami mit seiner KTM RC16

Foto: Craig Kolesky / Red Bull Content Pool

Nachsatz des Südafrikaners, der seit 2012 auf Vollzeitbasis in der Motorrad-WM fährt, seit 2020 für KTM in der Königsklasse: "Ich hoffe, dass es passiert. Denn ich hätte es nie zu träumen gewagt, zu Hause in meinem eigenen Bett zu schlafen und dann ein MotoGP-Rennen zu fahren. Der Gedanke ist ziemlich cool."

Den Streckenbesitzer in Kyalami, Toby Venter, kennt Binder persönlich. "Wenn ich in der Heimat bin, hilft er mir jedes Mal. Wann immer die Strecke nicht in Benutzung ist, darf ich vorbeikommen und trainieren. Ich darf mich sehr glücklich schätzen", so der KTM-Werkspilot aus Südafrika.

Wenn Binder in Kyalami zu Trainingszwecken seine Runden dreht, dann sitzt er natürlich nicht auf einem MotoGP-Bike. Aber auch mit einem solchen, nämlich seiner KTM RC16, hat er den Kurs bereits unter die Räder genommen. Bei einem Test im Jahr 2022 stellte Binder mit einer Zeit von 1:48.078 Minuten den Streckenrekord für Motorräder auf dem aktuellen Kyalami-Layout auf.

Dieses Layout besteht seit dem Jahr 2015 und weist auf einer Streckenlänge von 4,5 Kilometern 16 Kurven auf. Es unterscheidet sich sowohl vom Layout des Jahres 1992, als die Motorrad-WM zum bislang letzten Mal in Kyalami gastierte, als auch vom Layout der 1980er-Jahre, als die ersten Ausgaben des Motorrad-Grand-Prix von Südafrika stattfanden.

Die Layouts der 80er- und 90er-Jahre sind in Kyalami mittlerweile nicht mehr existent. Der Umbau der Strecke Ende der 1980er-Jahre war der umfangreichste, war er doch deutlich umfangreicher als jener vor rund zehn Jahren. Beim ersten Umbau kamen nicht nur zahlreiche Kurven hinzu. Es wurde auch die Fahrtrichtung geändert von ursprünglich im Uhrzeigersinn zu seither gegen den Uhrzeigersinn.

Kyalami

Das aktuelle Streckenlayout in Kyalami ist 4,5 Kilometer lang

Mit Bildmaterial von FIA World Rallycross.

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