Brembo-Bremsversagen: Ducati rätselt weiter über Lorenzos Ausfall

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Brembo-Bremsversagen: Ducati rätselt weiter über Lorenzos Ausfall
Autor: Sebastian Fränzschky
29.03.2018, 08:27

Nach wie vor ist unklar, warum die Bremse an Jorge Lorenzos Werks-Ducati beim MotoGP-Auftakt in Katar ausfiel – Einen Montagefehler schließt Ducati aus.

Jack Miller, Pramac Racing, Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Ducati-Werkspilot Jorge Lorenzo erlebte in Losail (Katar) einen enttäuschenden Start in die MotoGP-Saison 2018. Nach einem durchwachsenen Qualifying fuhr der Spanier im Rennen nur im Mittelfeld und fiel durch Sturz aus. Nach dem Ausfall berichtete Lorenzo, dass die Vorderradbremse seiner Ducati nicht richtig funktionierte und er die Maschine kontrolliert stürzte. Brembo untersuchte den Vorfall, bisher ohne Ergebnis.

In dieser Woche testet Ducati mit Pramac-Pilot Danilo Petrucci in Jerez (Spanien). Im Rahmen des privaten Tests äußerte sich Teammanager Davide Tardozzi im Gespräch mit 'GPOne' zum Katar-Vorfall.

"Wir gaben das komplette System zurück und warten, was die Analyse von Brembo sagt", kommentiert Tardozzi. "Ducati steckt vollstes Vertrauen in Brembo. Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Beide Seiten sind sehr zufrieden."

Einen Montagefehler eines Mechanikers schließt Tardozzi aus. Das Bremssystem an der Desmosedici wurde von Ducati penibel gewartet. "Wir konnten sämtliche Fehler bei der Montage ausschließen. Das System ist idiotensicher", betont der Italiener.

"Wir können die unnormale Abnutzung nicht erklären", grübelt der Ducati-Teammanager und erklärt: "Die Scheiben und die Beläge haben eine Verschleißgrenze, die eingehalten werden muss. Wenn dieser Punkt erreicht wird, dann müssen die Teile gewechselt werden." Bereits in der vergangenen Saison beklagten einige Piloten Bremsversagen. In Spielberg und in Silverstone kam es zu Ausfällen und Stürzen. Unter anderem wurde Jonas Folger Opfer eines Bremsausfalls. Der Deutsche stürzte in Silverstone bei etwa 300 km/h.

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