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Cal Crutchlow beklagt nach Sturz: "Honda auf der Bremse zu instabil"

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Cal Crutchlow beklagt nach Sturz: "Honda auf der Bremse zu instabil"
Autor:
Co-Autor: Charles Cradley
15.04.2019, 16:51

Seine Hoffnung auf einen Podestplatz musste Cal Crutchlow in Austin nach einem frühen Sturz schnell begraben - Bremsstabilität bei Honda ein Problem

Die MotoGP-Saison hatte für Cal Crutchlow mit einem dritten Platz in Katar verheißungsvoll begonnen. Doch nach dem Frühstart in Argentinien, der ihm einen möglichen Podestplatz kostete, schmiss der LCR-Honda-Pilot diese Chance auch am Sonntag in Austin weg. Auf Platz drei liegend ging Crutchlow bereits in Runde sechs von 20 zu Boden und schied damit aus dem Kampf um das nächste Podium aus (zum Bericht).

"Ich denke nicht, dass ich zu schnell war. Ich habe normal gebremst, die Linie und den Kurveneingang genommen wie immer", beteuert der Brite. "Im Moment funktioniert das Motorrad auf der Bremse nicht gut genug. Das müssen wir verbessern, entweder übers Set-up oder andere Bereiche. Hier konnte ich in den Bremszonen nicht genug verzögern. Deswegen sah man mich auch oft aus dem Windschatten fahren, etwa in Kurve 12 und 1."

Denn ohne die Windverzögerung hätte er seine Honda nicht ausreichend verlangsamen können, erklärt Crutchlow weiter: "In der Bremsphase springt unser Bike hin und her. Wenn es dann wieder greift, kannst du es auf der Bremse nicht mehr kontrollieren. Du versuchst entweder in die Kurve einzubiegen oder nicht. Wenn du sie nicht nimmst, verlierst du eine Position und eine Sekunde. Ich habe alles versucht, aber es hat nicht geklappt."

Natürlich saß die Enttäuschung beim Briten tief. Schließlich hatte er in den Trainings eine vielversprechende Pace gezeigt und auf ein Podium spekuliert. "Es war eine große verpasste Chance. Nach dem 13. Platz im letzten Rennen, wo ich aus meiner Sicht einer schlechten Entscheidung zum Opfer fiel, habe ich in der Weltmeisterschaft wieder viele Punkte verloren", weiß Crutchlow. Derzeit liegt er mit 19 Punkten auf Rang acht.

 

Dabei hatte sich der Brite in Austin viel vorgenommen: "Mein Plan war, noch zwei Runden hinter Valentino (Rossi) zu bleiben. Dann wollte ich versuchen wegzufahren. Ich glaube nicht, dass ich davon gezogen wäre, aber ich denke, ich hätte ich ihn hinter mir halten können. Aber dazu kam es nicht. Ich muss die positiven Seiten des Wochenendes sehen, auch wenn ich sauer bin, wieder ohne Punkte nach Hause zu gehen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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