Cal Crutchlow: Ist die Honda jetzt auf allen Strecken schnell?

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Cal Crutchlow: Ist die Honda jetzt auf allen Strecken schnell?
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Oriol Puigdemont
30.05.2018, 06:04

Cal Crutchlow glaubt, dass die Honda RC213V aktuell keine echten Schwachstellen mehr hat - Die Statistik in der bisherigen MotoGP-Saison 2018 gibt dem Briten recht

Honda konnte in der MotoGP-Saison 2018 vier der fünf bisherigen Rennen gewinnen. Dreimal siegte zuletzt Marc Marquez, in Argentinien war Cal Crutchlow siegreich. Lediglich beim Saisonauftakt in Katar hatte mit Andrea Dovizioso (Ducati) ein Pilot eines anderen Herstellers die Nase vorne. Crutchlow glaubt angesichts dieser guten Bilanz, dass die Honda RC213V jetzt keine echten Schwachstellen mehr hat.

"Ehrlich gesagt sieht es so aus, dass wie jetzt auf den meisten Strecken konkurrenzfähig sein können", berichtet der LCR-Pilot und ergänzt: "Früher war es so, dass die Honda auf manchen Strecken deutlich größere Probleme hatte als auf anderen." Das sei momentan nicht mehr der Fall. "Das bedeutet aber nicht, dass es einfacher ist", schränkt Crutchlow gleich ein.

"Wir haben mit dem Bike wie verrückt zu kämpfen", berichtet der Brite nämlich. "Aber so ist die Honda eben. Und wenn man sie so schnell wie möglich fahren will, dann muss man es halt so machen", erklärt er. Das sei einerseits "seltsam, denn wir wollen immer, dass sie ruhiger ist", verrät Crutchlow und ergänzt: "Wir wollen immer, dass das Bike einfacher zu fahren ist. Aber ich glaube, insgeheim gefällt uns allen, dass sie so schwer zu fahren ist."

"Wenn man dann ein gutes Ergebnis holt, dann ist das viel befriedigender", so der Argentinien-Sieger. Bestätigt wird Crutchlows Theorie, dass die Honda jetzt überall konkurrenzfähig sei, übrigens durch die Siege in Argentinien und Spanien. In Termas holte Crutchlow den ersten Honda-Sieg seit 2016, Marquez in Le Mans sogar den ersten Honda-Sieg seit 2014.

In Mugello, wo am kommenden Wochenende das sechste Saisonrennen ansteht, konnten die Japaner ebenfalls seit 2014 nicht mehr gewinnen. Triumphiert auch dort wieder ein Honda-Pilot, dürfte das für die Konkurrenz kein gutes Zeichen sein. Die Herstellerwertung führt Honda nach fünf Saisonrennen mit 120 von 125 möglichen Punkten klar vor Yamaha (92 Punkte) und Ducati (82) an.

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