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Cal Crutchlow schwärmt: "Bestes Motorsport-Event der Welt"

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Cal Crutchlow schwärmt:
Autor: Juliane Ziegengeist
Co-Autor: Oriol Puigdemont
20.03.2018, 10:10

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow ist von der Leistungsdichte der MotoGP beeindruckt - Wie der Brite den Kampf beim Saisonauftakt in Katar selbst erlebte.

Cal Crutchlow, Team LCR Honda
Cal Crutchlow, Team LCR Honda
Cal Crutchlow, Team LCR Honda
Cal Crutchlow, Team LCR Honda, Danilo Petrucci, Pramac Racing, Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
Cal Crutchlow, Team LCR Honda
Cal Crutchlow, Team LCR Honda
Marc Marquez, Repsol Honda Team
Marc Marquez, Repsol Honda Team, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Spannung bis zum Zielstrich: Beim Saisonauftakt der Motorrad-WM 2018 am Wochenende in Katar entschieden sich die Rennen aller Klassen erst auf der letzten Runde. Das Highlight setzte wie so oft die MotoGP, in der sich der Sieg abermals in der Schlusskurve entschied. Wie schon in Spielberg und Motegi versuchte Marc Marquez mit einer finalen Attacke, an Andrea Dovizioso vorbeizugehen, musste sich aber mit Rang zwei begnügen.

Fotos: MotoGP-Auftakt 2018 in Doha

Es war ein Herzschlagfinale, dem ein langer und enger Kampf an der Spitze vorausgegangen war. Denn bevor sich Dovizioso und Marquez gemeinsam mit dem späteren Drittplatzierten Valentino Rossi vom Rest des Feldes absetzen konnten, reichte die Führungsgruppe bis Position acht zurück. Alle fuhren in etwas gleiche Rundenzeiten, beschleunigten sich auf der Start-Ziel-Geraden im Windschatten immer wieder gegenseitig aus.

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow fuhr mitten im Pulk, wurde am Ende starker Vierter. "Ja, ich denke, wir haben alle ein sehr gutes Rennen gemacht", urteilt er nach 22 harten Runden. "Aber ich muss sagen, dass es nicht schön ist, die lange Gerade herunterzufahren, auf die große Leinwand zu schauen und sieben Leute nebeneinander zu sehen - du selbst mittendrin. Du sitzt da und denkst, dass das bei 350 km/h lächerlich ist."

Crutchlow rekapituliert: "Ich sah ein paar Jungs, ich selbst war in der Mitte und konnte drei Fahrer rechts in der Boxenausfahrt sehen, und ich dachte mir: 'Es muss echt Spaß machen, hier zuzuschauen.' Aber wenn man mittendrin steckt... na ja, jedenfalls war es am Ende für viele, viele Teams, Fahrer und Fans der Meisterschaft ein großartiger Start in die WM." Und dafür zeichnet der Brite auch das Dorna-Management verantwortlich.

"Wir müssen der MotoGP als Ganzes, auch dem Regelsystem, Anerkennung zollen, denn das ist es, was uns das enge Rennen beschert", betont der Honda-Privatier. "Viele verschiedene Hersteller sind oben angekommen, niemand dominiert als solcher, und das ist der Verdienst von Carmelo (Ezpeleta; Anm. d. R.) und der Art und Weise, wie die Regeln gemacht wurden. Wir wissen, dass dies die beste Motorsportveranstaltung der Welt ist."

Und das klassenübergreifend, denn auch in der Moto3 und Moto2 habe es tolle Rennen gegeben. "Die Moto2 war ein wenig aufgereiht, aber der Kampf war gut", sagt Crutchlow. Dort hatte sich Francesco Bagnaia seinen ersten Klassensieg knapp vor Lorenzo Baldassarri gesichert. In der Moto3 rettete Jorge Martin eine knappe Motorradlänge Vorsprung gegenüber Aron Canet ins Ziel. Beide trennten nur 0,023 Sekunden.

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