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Casey Stoner: "Weiß nicht, ob ich Lorenzo viel helfen kann"

Casey Stoner war am Montag als Ducati-Edeltester in Sepang Schnellster. Am Mittwoch wird er wieder fahren. Lorenzo gelang am Dienstag ein Schritt nach vorn.

Casey Stoner: "Weiß nicht, ob ich Lorenzo viel helfen kann"
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Bike von Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
Casey Stoner, Ducati Team
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Die Bezeichnung Edel-Tester hat Casey Stoner definitiv verdient, denn am Montag deklassierte er die MotoGP-Konkurrenz beim Test in Sepang klar. Seine Bestzeit wurde auch am heutigen Dienstag nur von Andrea Iannone auf der Suzuki unterboten. Morgen, Mittwoch, wird Stoner erneut fahren.

Im Ducati Team ist er für die Entwicklung der Desmosedicis mitverantwortlich. Anfang letzter Woche war er bereits in Sepang unterwegs. "Aber wir haben nur um die 20 Runden fahren können, ehe das Wetter schlecht wurde", sagte er. Ein Fakt, der seine Bestzeit vom Montag weiter aufwertet – der schnellste Rentner der MotoGP.

"Ich weiß nicht, ob ich ihm so viel helfen kann." - Casey Stoner

Teamkollege und Einsatzfahrer Jorge Lorenzo hatte in Sepang allerdings Schwierigkeiten. Als 17. verlor der Spanier gleich 1,669 Sekunden auf Stoner. Am Dienstag robbte sich Lorenzo zwar weiter nach vorn, aber auf Stoner bleibt ein Rückstand von acht Zehntelsekunden.

Kann Casey Stoner Jorge Lorenzo helfen?

"Ich weiß nicht, ob ich ihm so viel helfen kann", so Stoner. "Er war sehr lange bei einem Hersteller, länger, als alle anderen in diesem Fahrerlager, abgesehen vielleicht von Dani. Er wird Zeit brauchen, um sich anzupassen."

"Es wird Zeit brauchen, aber die haben wir vor dem ersten Rennen." - Casey Stoner

"Die sind völlig gegensätzlich", so Stoner zum Vergleich Ducati vs. Yamaha. "Auf viele Arten, bei der Motorleistung und Charakteristik. Er wird etwas Zeit brauchen, aber wenn ich mit ihm spreche, dann ist er, ehrlich gesagt, in einer guten Stimmung und geht alles Schritt für Schritt an."

Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo, Ducati Team

Foto Ducati Corse

"Ich denke, dass er alles beiseiteschiebt und alles durcharbeitet und probiert, sich anschaut, ob er dies oder jenes mag oder nicht", meint der Australier weiter. "Es wird Zeit brauchen, aber die haben wir vor dem ersten Rennen."

"Ich mache mir noch keine Sorgen. Wir sollten Jorge und Cristian [Gabbarini, Crew-Chief] einfach machen lassen, zusammen mit dem Team arbeiten und dann werden sie schon eine schöne Balance finden, bei der er sich wohl fühlt."

Stoners Crewchief bei Lorenzo

In Cristian Gabbarini hat Lorenzo einen neuen Crewchief erhalten, der im Vorjahr für Jack Miller im MarcVDS-Team geschraubt hat. Davor gewann der Italiener zusammen mit Stoner zwei WM-Titel, arbeitete fast 10 Jahre mit ihm zusammen. Der zweifache Weltmeister kennt den Lorenzo-Crewchief also bestens.

Jorge Lorenzo, Ducati Team
Jorge Lorenzo mit Crewchief Cristian Gabbarini (links)

Foto Gold and Goose Photography

Wie passen die nun zusammen? "Ich bin mir sicher, dass Cristian so ziemlich mit jedem arbeiten kann", so Stoner. "Und Jorge hat auch schon mit vielen Menschen gearbeitet und konnte auch für verschiedene Hersteller und Teams gewinnen."

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie einen Weg finden werden, um gut miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu verstehen. Cristian scheint schon ziemlich happy mit der Arbeit mit Jorge und dessen Richtung, Klarheit und allem zu sein, das schein richtig gut zu sein."

 

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