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Cecchinello: Nakagami hätte sich noch ein Jahr bei LCR verdient

LCR-Teamchef Lucio Cecchinello hofft auf eine Fortsetzung mit Takaaki Nakagami und erklärt, was er an der Arbeit mit dem Japaner so schätzt

Cecchinello: Nakagami hätte sich noch ein Jahr bei LCR verdient

Die Zukunft von Takaaki Nakagami bei Honda stand in der Vergangenheit wiederholt auf der Kippe. Doch der Japaner erhielt am Ende doch immer wieder eine Vertragsverlängerung, was ihn seit 2018 zum festen Bestandteil von LCR macht.

Und Teamchef Lucio Cecchinello hätte nichts dagegen, wenn das auch über die MotoGP-Saison 2024 hinaus so bleibt. Im Gespräch mit Motorsport-Total.com sagt der Italiener: Ich denke, dass es Sinn machen würde, ein weiteres Jahr mit Taka zu arbeiten, aber das ist etwas, das nicht in meiner Entscheidung liegt."

"In unserem Partnerschaftsabkommen mit Honda wird dieses Projekt, sagen wir, auch von Honda verwaltet", erklärt Cecchinello. Doch nicht nur aufgrund der Kontinuität würde er an Nakagami am liebsten auch für das nächste Jahr weiter festhalten.

In diesem Bereich hat sich Nakagami verbessert

"Ich habe das Gefühl, und ich bin stolz und glücklich zu sagen, dass Taka seine Schwäche im Vergleich zur Vergangenheit verbessert hat. Diese Schwäche war am Bremspunkt, in der Bremsphase. Er war nicht sehr wettbewerbsfähig. Deshalb wurde er während der Rennen auch meist auf der Bremse überholt."

"Und in diesem Bereich hat er sich stark verbessert", hält Cecchinello fest. "Außerdem ist er sehr ruhig und arbeitet einfach immer weiter, beschwert sich nie. Ich freue mich immer für ihn und für uns selbst, wenn er auf dem Honda ganz vorne ist."

So war es etwa am Freitag beim Grand Prix von Italien: "Er fuhr 1:46.0. Mit unserer Honda ist das immer noch mehr als eine Sekunde von der Poleposition entfernt. Aber es ist trotzdem eine wirklich gute Zeit - und eine halbe Sekunde schneller als Zarco und Mir", vergleicht Cecchinello die Honda-Piloten untereinander.

Junges Talent oder doch Routinier für LCR?

Bisher stehen Luca Marini im Honda-Werksteam und Johann Zarco bei LCR bei 2025 fix unter Vertrag. Auch eine Vertragsverlängerung von Joan Mir deutete sich zuletzt an.

Takaaki Nakagami

Lucio Cecchinello und Nakagami arbeiten bereits viele Jahre zusammen

Foto: LCR-Honda

Bleibt also der Platz von Nakagami vakant. Auf diesen könnte man wahlweise auch ein junges Talent setzen, um dem Projekt einen neuen Impuls zu geben. Darauf angesprochen, sagt Cecchinello: "Es gibt definitiv Vor- und Nachteile."

"Ich würde sagen, dass wir uns immer noch auf unsere Hauptpriorität konzentrieren, nämlich das Motorrad zu entwickeln. Wir brauchen also einen Fahrer, der schnell genug ist, um uns zu unterstützen, um uns klar zu sagen, dieses Chassis ist besser, diese Aerodynamik ist schlechter, dieser Motor ist besser."

Das würde in puncto Erfahrung für Nakagami sprechen. Der Japaner selbst sagte über seine Zukunft zuletzt: "Ehrlich gesagt, bin ich immer noch nicht mit HRC im Gespräch."

"Und ich bin auch noch unentschieden", gibt der Japaner zu und will sich Zeit lassen. "Nach Assen oder dem Sachsenring fange ich vielleicht an, darüber ein bisschen intensiver nachzudenken. Aber im Moment habe ich wirklich noch keine Idee."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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