MotoGP
R
Losail 2
02 Apr.
Nächstes Event in
25 Tagen
08 Apr.
Verschoben
R
Austin
15 Apr.
Verschoben
R
Portimao
16 Apr.
Nächstes Event in
39 Tagen
R
Jerez
29 Apr.
Nächstes Event in
52 Tagen
R
Mugello
27 Mai
Nächstes Event in
80 Tagen
R
Barcelona
03 Juni
Nächstes Event in
87 Tagen
R
Sachsenring
17 Juni
Nächstes Event in
101 Tagen
R
Assen
24 Juni
Nächstes Event in
108 Tagen
R
Kymi-Ring
08 Juli
Nächstes Event in
122 Tagen
R
Spielberg
12 Aug.
Nächstes Event in
157 Tagen
R
Silverstone
26 Aug.
Nächstes Event in
171 Tagen
R
Aragon
09 Sept.
Nächstes Event in
185 Tagen
R
Misano
16 Sept.
Nächstes Event in
192 Tagen
R
Motegi
30 Sept.
Nächstes Event in
206 Tagen
07 Okt.
Nächstes Event in
213 Tagen
R
Phillip Island
21 Okt.
Nächstes Event in
227 Tagen
R
Sepang
28 Okt.
Nächstes Event in
234 Tagen
R
Valencia
11 Nov.
Nächstes Event in
248 Tagen
Details anzeigen:

Crutchlow-Analyse: Darum fällt Lorenzo der Wechsel zu Honda so schwer

Cal Crutchlow fuhr wie Jorge Lorenzo Yamaha und Ducati, bevor er auf Honda umstieg - Der Brite kennt die Probleme, die den Spanier im Moment bremsen

Crutchlow-Analyse: Darum fällt Lorenzo der Wechsel zu Honda so schwer

Wenn jemand Jorge Lorenzos Startschwierigkeiten bei Honda ansatzweise nachvollziehen kann, dann ist das wohl Cal Crutchlow. Auch er begann seine MotoGP-Karriere auf einer Yamaha, wechselte dann für ein Jahr zu Ducati und fährt seit 2015 eine Honda RC213V im Kundenteam von LCR. Ihm kommen Lorenzos Probleme bekannt vor.

"Als ich bei Ducati war, saß man sehr tief auf dem Motorrad, quasi im Motorrad, ähnlich wie bei Yamaha. Demgegenüber hat man bei Honda eine vergleichsweise hohe Sitzposition", erklärt Crutchlow. "Ich glaube, dass er damit Probleme hat. Zudem ist die Belastung auf die Arme sehr hoch, wenn man bremst. Es ist physisch anspruchsvoll."

Als Crutchlow zu Honda wechselte, habe auch er genau diese Dinge erfahren und lernen müssen. Der Brite weiß: "Hondas Philosophie ist, dass man damit fährt und das war's. Wenn Marc (Marquez) das Motorrad fahren kann, wenn Casey (Stoner; Anm. d. R.) es zu seiner Zeit fahren konnte... Am Ende des Tages gewinnt es Rennen."

"Ihre Philosophie war schon immer: Das Motorrad ist das Motorrad, und man fährt es, wie man es bekommt", sagt Crutchlow weiter. "Versteht mich nicht falsch. Sie werden hart arbeiten und versuchen, es für ihn zu verbessern, aber es wird ein Punkt kommen, an dem er sich daran gewöhnen und anfangen wird, schneller zu sein."

Cal Crutchlow

Cal Crutchlow glaubt, dass der Knoten bei Lorenzo früher oder später platzen wird

Foto: LAT

Schließlich habe Lorenzo nicht das Fahren verlernt und mit seinen fünf Titeln bewiesen, dass er zu den Besten gehört, verteidigt Crutchlow seinen Markenkollegen. Der LCR-Pilot glaubt an einen möglichen Durchbruch: "Man weiß nicht, was das Wochenende für ihn bringen wird. Der Schalter könnte sich plötzlich einfach umlegen."

Schaffen müsse er das aber allein. "Ich werde ihm nicht helfen", sagt Crutchlow. "Ich helfe vor allem dem Team und Honda, indem ich versuche, das Motorrad mit zu entwickeln. Das kommt jedem zugute. Dafür arbeite ich eng mit Marc zusammen. Klar ist er ein Konkurrent, aber Ziel ist es, das Bike schneller zu machen. Das hilft ihm, das hilft mir."

Mit Bildmaterial von LAT.

geteilte inhalte
kommentare
Petronas-Yamaha: Warum Morbidelli für das Team so wichtig ist

Vorheriger Artikel

Petronas-Yamaha: Warum Morbidelli für das Team so wichtig ist

Nächster Artikel

Zarcos KTM-Misere: Was Rossi und Dovizioso dazu sagen

Zarcos KTM-Misere: Was Rossi und Dovizioso dazu sagen
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Cal Crutchlow
Urheber Juliane Ziegengeist