Crutchlow relativiert Testzeiten: Jorge Lorenzo aktuell "nicht so schnell"

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Crutchlow relativiert Testzeiten: Jorge Lorenzo aktuell
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
03.12.2018, 11:47

Wie schnell ist Jorge Lorenzo auf der Honda schon? Markenkollege Cal Crutchlow glaubt, dass der Spanier noch mehr Zeit zur Eingewöhnung brauchen wird

Wie gut kommt Jorge Lorenzo bereits mit der Honda RC213V klar? Er selbst kann uns diese Frage nicht beantworten, denn der Spanier, der zur MotoGP-Saison 2019 von Ducati zu den Japanern wechselt, darf sich öffentlich erst im neuen Jahr äußern. Rein an den nackten Zahlen gemessen scheinen die ersten beiden Testfahrten in Valencia und Jerez aber gar nicht so schlecht gelaufen zu sein.

Den letzten Testtag vor der Winterpause in Jerez beendete Lorenzo als Vierter mit lediglich 0,160 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Überraschungsmann Takaaki Nakagami. Deutet das darauf hin, dass sich Lorenzo deutlich schneller an die Honda anpassen kann, als es nach seinem Wechsel von Yamaha zu Ducati der Fall war? Cal Crutchlow ist sich da noch nicht so sicher.

"Momentan scheint er auf einer einzelnen Runde schnell zu sein. Aber wenn man sich seine Pace insgesamt anschaut, dann ist er momentan nicht so schnell", merkt der aktuell verletzte LCR-Pilot gegenüber 'MotoGP.com' an. Er konnte sich die Testfahrten nur von Zuhause anschauen - und zog anschließend seine eigenen Schlüsse. "Er muss das Bike erst einmal kennenlernen", erklärt Crutchlow.

"Wir wissen alle, dass dieses Motorrad nicht leicht zu lernen ist. Aber wenn er das Bike so hinbekommt, dass er damit schnell ist, dann besteht kein Zweifel daran, dass er vorne dabei sein kann", sagt der 33-Jährige, der damit rechnet, dass Lorenzo irgendwann den Durchbruch schaffen wird. Er erinnert: "Er ist ein fünfmaliger Weltmeister. Er weiß, wie man ein Motorrad fährt, und er wird sich an das Bike anpassen."

Crutchlow wechselte einst selbst von Ducati zu Honda. Nachdem er in der MotoGP von 2011 bis 2013 für das Yamaha-Kundenteam Tech 3 gefahren war, wechselte er 2014 zu Ducati, wo er aber lediglich eine Saison verbrachte, ehe es ihn 2015 weiter zu LCR und Honda zog. Sein Weg ist dem von Lorenzo damit sehr ähnlich. Er dürfte also ungefähr einschätzen können, was den Spanier bei Honda erwartet.

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