Dani Pedrosa operiert: Fährt Stefan Bradl in Austin?

Dani Pedrosa musste am Handgelenk operiert werden und muss eventuell das nächste Rennen in den USA auslassen. Wird Honda-Testfahrer Stefan Bradl einspringen?

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa wurde am Dienstag an seinem rechten Handgelenk operiert. Bei einem 3D-Scan wurde ein intraartikulärer Bruch bei der Speiche festgestellt. Der Eingriff wurde in Barcelona in der Dexeus Universitätsklinik vorgenommen. Doktor Xavier Mir und sein Team fixierten den Bruch mit einer Titanschraube.

Pedrosa war beim Grand Prix von Argentinien im Duell mit Johann Zarco am Ende der ersten Runde gestürzt. Er klagte sofort über Schmerzen im rechten Handgelenk. In den ersten zwei Tagen nach der Operation wird die Verletzung noch einmal untersucht. Sind die Ergebnisse positiv, kann der 32-Jährige am Samstag mit der Rehabilitation beginnen.

Sein Start beim nächsten Rennen in Austin (USA) am 22. April ist deshalb fraglich. Ein Comeback beim darauffolgenden Grand Prix in Jerez (Spanien) am 6. Mai ist wahrscheinlicher. Das Honda-Team wird weitere Informationen zu seiner Genesung veröffentlichen. Sollte Pedrosa Austin auslassen müssen, dann müsste das Team einen Ersatz nominieren.

Die naheliegendste Möglichkeit wäre Stefan Bradl, der seit diesem Jahr als Testfahrer für Honda arbeitet. Zweimal durfte der Deutsche schon die RC213V testen. Ende Januar fuhr er in Sepang (Malaysia) und zuletzt Ende März in Jerez de la Frontera. Bradl absolvierte bisher 86 Rennen in der Königsklasse. Das letzte Mal war Ende 2016 für Aprilia.

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