Darryn Binder laut RNF-Teamchef "ein Opfer" der Trennung von Yamaha

RNF-Teamchef Razlan Razali hätte gern länger mit Darryn Binder zusammengearbeitet, doch durch den Wechsel zu Aprilia war das nicht möglich

Darryn Binder laut RNF-Teamchef "ein Opfer" der Trennung von Yamaha
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Die MotoGP-Karriere von Darryn Binder ging nach nur einem Jahr zu Ende. Binder war in der abgelaufenen MotoGP-Saison einer von fünf MotoGP-Rookies. Während die vier anderen Neulinge aus der Moto2-WM kamen, stieg Binder aus der Moto3 in die Königsklasse auf und hatte somit eine große Umstellung zu meistern wie er seine MotoGP-Saison bilanziert.

Teamchef Razlan Razali hätte gern mit Binder weitergemacht. Doch der Wechsel von Yamaha zu Aprilia verhinderte diesen Plan. Laut Razali war Binder ein "Opfer" des Markenwechsels. Im kommenden Jahr tritt RNF-Aprilia mit Miguel Oliveira und Raul Fernandez an.

"Darryns Aufstieg in die MotoGP war riskant. Es war sowohl für uns als auch für ihn ein Risiko", erklärt Razali im Gespräch mit 'Autosport' und fügt hinzu: "Es war als Langzeitprogramm geplant."

Binder sammelte in seiner MotoGP-Debütsaison zwölf Punkte. Bei vier Grands Prix fuhr er in die Punkteränge. "Wir dachten, dass wir alles haben, was nötig ist. Zu einem gewissen Teil konnte er auch zeigen, dass er in der Lage ist, ein MotoGP-Bike zu pilotieren. Doch er befand sich noch im Lernprozess", erklärt der ehemalige Teamchef des Südafrikaners.

"In einem Jahr kann man nicht viel erreichen. Unser Plan sah vor, einige Jahre mit Yamaha und mit ihm weiterzumachen", lässt Razali durchblicken. "Leider wurde die Zusammenarbeit mit Yamaha nicht fortgesetzt und er war ein Opfer dieser Situation. Seine Leistungen waren wirklich gut. Was hätte man von ihm erwarten können, nachdem er direkt aus der Moto3 kam?"

Binder wird in der Saison 2023 für das Intact-Team in der Moto2-WM antreten. Somit ist Binder erneut ein Rookie. Bei Intact trifft er auf Moto2-Europameister Lukas Tulovic mehr Infos zum Team.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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