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KTM sammelt wichtige Punkte in Mugello, doch zufrieden ist keiner - Pedro Acosta und Brad Binder kämpfen mit Grip, Reifenwahl und miteinander

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Pedro Acosta und Brad Binder duellierten sich in Mugello um Platz acht

Foto: KTM KTM

Beim Grand Prix von Italien in Mugello 2025 blieb KTM einmal mehr hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach dem kollisionsbedingten Ausfall von Maverick Vinales konnten auch die Werkspiloten Pedro Acosta und Brad Binder keine Topplatzierung einfahren. Sie belegten die Ränge acht und neun.

Die Stimmung im Team war angesichts dessen eher verhalten. Beide Werksfahrer machten deutlich, dass sie mit dem Rennverlauf nicht zufrieden waren, insbesondere wegen anhaltender Probleme mit der Frontpartie ihrer KTM RC16.

Acosta hatte sich nach starken Trainings Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis gemacht. Doch eine falsche Reifenwahl bremste ihn im Rennen spürbar aus. "Es war meine Entscheidung", kommentiert er die Wahl des harten Vorderreifens.

"Als die Sonne draußen war, war alles gut. Aber als dann Wolken kamen, fing ich an zu leiden. Die Temperatur war niedriger als gestern, und ich fing an, richtig zu kämpfen mit dem Vorderreifen." Er bereute seine Wahl offen, nannte sie eine "falsche Entscheidung", aber auch ein Abbild der aktuellen Realität bei KTM.

Besonders deutlich wurde der Unterschied im direkten Vergleich mit seinem Teamkollegen Binder: "Ich habe gesehen, dass Brad viel mehr Schräglage fahren konnte als ich, er konnte das Motorrad gut einlenken. Bei mir ging das kaum."

Acosta: "Bin seit Le Mans die erste KTM"

Auch zur Diskussion über den richtigen Fahrstil auf der aktuellen KTM nahm Acosta Stellung. Vinales und Binder hatten zuvor betont, dass das Bike eher flüssig und ohne hartes Stop-and-Go gefahren werden müsse. Acostas Reaktion darauf fiel deutlich aus: "Seit Le Mans bin ich die erste KTM, auch heute."

Vinales habe zwar vor ihm gelegen und sei "super schnell gewesen", wurde aber durch einen Sturz ausgebremst. "Das Rennen geht bis zur letzten Runde", so Acosta trocken.

Besonders lehrreich war für ihn das direkte Duell mit Binder: "Brad ist komplett anders gefahren: ich ganz rund, er super aggressiv. Ich dachte mir: Okay, zurück zu alten Zeiten. Ich konnte mehr oder weniger seinem Tempo folgen."

"Gott sei Dank hat KTM einen guten Motor. Zwischen unseren Bikes konnte ich ihn ein- oder zweimal überholen. Und er mich auch. Es war ein schöner Kampf."

Binder kämpfte sich im Vergleich zu seiner Startposition 15 um zwar einige Plätze nach vorn. Sein Fazit fiel dennoch ernüchternd aus. "Ich habe wirklich Probleme mit der Front", erklärt der Südafrikaner, warum er nie richtig angreifen konnte.

"Sobald ich so fahre, wie ich es gewohnt bin, verliere ich das Vorderrad. Ich muss extrem vorsichtig bremsen, beim Einlenken sanft sein. Das ist völlig gegen meinen Stil." Auch der Grip ließ zu wünschen übrig: "Vorne wie hinten kein Grip."

"Ich dachte, wir könnten wenigstens die Zeiten vom ersten Freien Training fahren, aber das Rennen war viel langsamer." Die Hitze spielte ebenfalls eine Rolle: "Die Reifen haben gekocht, und wenn das passiert, wird alles schwieriger", so Binder.

Binder: "Nicht hier, um Neunter zu werden"

Zum Duell mit Acosta sagt er: "Als ich Pedro gefolgt bin, habe ich gesehen, dass er in Schräglage mehr zu kämpfen hatte. Aber ich konnte auch sehen, dass er viel ausprobiert hat. Mal später bremsen, mal mehr rollen lassen. Wir sind gemeinsam ein bisschen herumgeeiert, leider nicht so schnell, wie wir gerne gewesen wären."

Zwar sei er froh, ins Ziel gekommen zu sein, doch Binder betont: "Ich bin nicht hier, um Neunter zu werden. Vor mir waren Fahrer, bei denen ich eigentlich mithalten müsste, aber ich hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Es war schwierig."

Noch unglücklicher verlief das Rennen für Enea Bastianini im KTM-Satellitenteam Tech3. Nach einem guten Start stürzte er bereits in der ersten Runde in der letzten Kurve.

"Ich war in Biondetti mit Johann Zarco. Er war außen, ich innen", erklärt Bastianini, "und als ich die Bremse löste, verlor ich das Vorderrad." Dennoch zog er Positives aus dem Wochenende: "Normalerweise war ich in den Trainings meist zwischen P16 und P18, aber hier war ich konstant näher an den Top 10."

"Auch im Warm-up haben wir uns gesteigert. Die Pace war da, es fehlt nur das Ergebnis, und das wäre wichtig gewesen für die Stimmung im Team und auch fürs Mindset."

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