"Das wird eng mit dem Titel": Vinales als Neunter abgeschlagen

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Autor: Maria Reyer
Co-Autor: Oriol Puigdemont
07.04.2018, 20:40

Maverick Vinales hofft auf ein Trockenrennen in Argentinien - Der Vorjahressieger erklärt, was der M1 im Nassen fehlt - WM-Titel schreibt er schon fast ab ...

Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing
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Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing

Im Qualifying zum Grand Prix in Argentinien wurde wieder einmal deutlich, wie schwierig die 2018er-Yamaha bei Regen zu fahren ist. Während Johann Zarco auf der Tech-3-Maschine auf 0,212 Sekunden an die Pole-Position von Jack Miller herankam, mussten sich die Werksfahrer Maverick Vinales und Valentino Rossi in Q2 mit den Rängen neun und elf zufriedengeben. Die Topstars hadern vor allem noch mit der Beschleunigung.

"Das war sehr schwierig. Wir hatten große Probleme bei der Beschleunigung, wie schon im Vorjahr", resümiert Vinales am Abend seinen Qualifying-Tag. "Das Bike hat grundsätzlich ein gutes Level erreicht, vor allem beim Bremsen und in der Kurvenmitte, aber wenn ich wieder beschleunigen möchte, dann treten die Schwierigkeiten auf", fasst der Vorjahressieger zusammen.

Die Yamaha-Fahrer schafften es bereits durch ihre Zeiten aus dem zweiten Training vom Freitagnachmittag in das Q2, dort fuhr Vinales auf dem Medium-Regenreifen insgesamt acht Runden auf seinem einzigen Versuch. Im letzten Umlauf gelang ihm eine Rundenzeit von 1:49.044 Sekunden. Er war damit rund drei Zehntelsekunden schneller als Teamkollege Rossi, der sich zwei Plätze dahinter auf Position elf einfand. Auf die Spitze fehlten in der nassen Session allerdings schon 1,8 Sekunden.

"Im Regenrennen wäre Podium unmöglich"

Yamaha hadert insgesamt immer noch mit der Elektronik, das sei laut Vinales immer noch die größte Baustelle. "Ja, natürlich. Aber auch das Bike selbst, weil es noch nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte." Die Probleme im Regen seien im Vergleich zum Vorjahr kaum besser geworden. "Beim Bremsen und am Kurveneingang ist es stark, aber sobald ich aufs Gas gehe, wird es schwierig. Im Trockenen ist es etwas besser. Wenn wir das Problem im Nassen lösen, wird es sich aber auch positiv auf die Form im Trockenen auswirken."

Im Vorjahr konnte Vinales die ersten zwei Saisonrennen auf der Yamaha gewinnen, gemeinsam mit Teamkollege Rossi und Marc Marquez ist er der einzige Pilot, der überhaupt in Termas de Rio Hondo gewinnen konnte. Für Sonntag wünscht er sich ein Trockenrennen. "Da kann ich sicher stärker sein, da kann ich auch um einen Podestplatz kämpfen. Im Regenrennen wäre das unmöglich", schätzt der 23-Jährige.

Allerdings muss er auch gestehen: "Es ist schwierig, weil die Konkurrenz derzeit auf einem ganz anderen Niveau fahren kann, vor allem im Nassen. Mit so einem Nachteil wird es schwierig, um den Titel zu kämpfen", meint der WM-Dritte des Vorjahres schon am zweiten Rennwochenende des Jahres. Er verrät auch: Nach dem Jerez-Rennen im Mai wird Yamaha am Montag bei den Testfahrten versuchen, den Rückstand auf die Konkurrenz zu minimieren. Eine rasche Verbesserung bei den ersten Überseerennen sei aufgrund des Zeitmangels kaum durchführbar. "Feststeht, dass wir uns verbessern müssen, sonst wird es sehr eng mit dem Titel."

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