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Di Giannantonio: "Rossi in der Box zu haben, macht einen Unterschied"

In Katar weilt Valentino Rossi in der Box seines VR46-Teams und beflügelt alle - Auch die Fahrer profitieren von den Ratschlägen, wie Fabio Di Giannantonio betont

Di Giannantonio: "Rossi in der Box zu haben, macht einen Unterschied"

Fabio Di Giannantonio erhält Tipps von Valentino Rossi

Foto: VR46 VR46

MotoGP-Legende Valentino Rossi besuchte erstmals in der Saison 2025 in Katar ein Rennwochenende. Mit Erfolg, denn Franco Morbidelli eroberte im Sprint Platz drei und wurde nach der Zeitstrafe gegen KTM-Fahrer Maverick Vinales auch im Grand Prix Dritter.

Wenn Rossi vor Ort ist und in der VR46-Box weilt, ist das für alle Teammitglieder ein ganz besonderer Moment. Der 46-Jährige sorgt einerseits für einen zusätzlichen Motivationsschub, andererseits kann er mit seiner reichhaltigen Erfahrung auch gute Ratschläge geben.

"Ja, ihn in der Box zu haben, ist immer etwas Besonderes und macht einen Unterschied", sagt Fabio Di Giannantonio. "Seine Analysen sind extrem präzise, er gibt dir immer die richtigen Worte, die passende Analyse für die nächste Session oder das nächste Rennen."

"Diese Genauigkeit hilft dir, die richtigen Manöver mit weniger Aufwand umzusetzen. Das hilft wirklich dabei, schneller zu fahren - und es motiviert enorm. Ihn dabei zu haben, ist fantastisch. Ein starkes Ergebnis gemeinsam mit ihm zu erzielen, wäre etwas ganz Besonderes."

"In der Startaufstellung hat er mir einen Tipp gegeben, den ich wirklich gerne umgesetzt hätte. Aufgrund eines Problems konnte ich ihn leider nicht anwenden, aber es war trotzdem sehr hilfreich."

Im Sprint von Katar wurde Di Giannantonio Sechster. Im Grand Prix kam es zu einer Kollision mit Alex Marquez, wofür der Gresini-Fahrer eine Long-Lap-Strafe erhielt. "Diggia" fiel durch die Situation ans Ende des Feldes zurück, wurde nur 16. und verpasste die WM-Punkte.

Di Giannantonio will zu den "Fantastischen Vier" zählen

Bei VR46 entwickelt sich in dieser Saison auch ein Stallduell. Morbidelli und Di Giannantonio sind bisher meistens knapp hinter den Marquez-Brüdern und Francesco Bagnaia zu finden. Morbidelli wurde in Argentinien und in Katar Dritter.

Di Giannantonio jubelte zwischen diesen beiden Rennen in Amerika als Dritter vom Podest. In der WM sind sie auf den Plätzen vier und fünf zu finden, wobei Morbidelli 30 Punkte mehr auf dem Konto hat.

"Ein starker Teamkollege hilft natürlich sehr", sagt Di Giannantonio über das Stallduell, "denn man kann viel von ihm lernen - wir sind in derselben Box, und auch die Leute im Team sprechen miteinander. Man kann sich so das ein oder andere kleine Geheimnis abschauen."

Fabio Di Giannantonio, Franco Morbidelli

Die beiden gelben Ducatis sind oft gemeinsam auf der Strecke zu finden

Foto: Gold & Goose Photography/LAT Images

"Und das kann mir helfen, schneller zu werden. Insgesamt ist das gut für das Team. Das Team ist glücklich, die Sponsoren sind zufrieden - für uns ist es durchweg positiv. Auf der Strecke allerdings ist jeder Rivale derjenige, den man schlagen will - unabhängig davon, wer es ist."

Bei den Motorrädern gibt es einen Unterschied. Morbidelli fährt die Ducati GP24 mit dem technischen Stand vom Spielberg-Wochenende 2024. Di Giannantonio hat die gleiche Spezifikation wie Marc Marquez und Bagnaia zur Verfügung.

Sein Ziel ist klar: "Mit den Topfahrern da vorne zu sein und daran zu arbeiten, selbst zu den Top 4 - zu den Fantastischen Vier - zu gehören, ist wirklich etwas Großartiges. Wenn wir also gegen Franco oder einen anderen kämpfen müssen, ist das kein Problem."

"Entscheidend ist für mich, dass wir dabei sind - und wir kommen diesem Ziel immer näher, ein Teil dieser Fantastischen Vier zu sein. Das ist mein Ziel für dieses Jahr, und das ist wirklich positiv für mich."

Das Team von Valentino Rossi wartet schon länger auf einen Sieg. 2023 hat Marco Bezzecchi drei Grands Prix gewonnen und beendete die Saison als WM-Dritter.

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