"Die Angst zu stürzen habe ich abgelegt": Rins zurück auf dem Podium

Als Zweiter in Silverstone erringt Suzuki-Pilot Alex Rins endlich seinen ersten Podestplatz der MotoGP-Saison 2021 und fühlt sich befreit

"Die Angst zu stürzen habe ich abgelegt": Rins zurück auf dem Podium

Suzuki-Pilot Alex Rins hat seine Krise in der MotoGP-Saison 2021 zumindest für den Moment überwunden. Beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone kam Rins hinter Sieger Fabio Quartararo (Yamaha) als Zweiter ins Ziel und hat es damit zum ersten Mal in dieser Saison auf das Podest geschafft.

Fotos: Alex Rins beim GP Großbritannien in Silverstone

Auf Podestkurs lag Rins in der laufenden Saison schon häufiger. Gleich dreimal aber ist er dann gestürzt und stand mit null Punkten da: in Portimao im April sowie in Le Mans und Mugello im Mai. Seine bestes Saisonergebnis vor Silverstone war P4 beim Grand Prix von Doha in Losail.

Rins' erste Reaktion nach seinem erlösenden ersten Podestplatz 2021: "Der Rins von 2019 ist wieder da! Ich bin sehr glücklich, denn seit Beginn der Saison lief es nicht gut. Ich hatte einige Stürze in aussichtsreicher Position. Nach der Sommerpause aber haben wir uns gesammelt. In Österreich lief es schon gut, aber die Strecke liegt mir nicht. Jetzt haben wir unsere Form wiedergefunden ich und der zweite Platz ist der Lohn."

 

Was das Geheimnis dafür war, dass Rins diesmal sitzengeblieben und eine starke Position nicht nur vorübergehend innehatte, sondern auch ins Ziel gebracht hat? "Gestern habe ich mit dem Team gesprochen. Da sind wir drauf gekommen, dass es das Wichtigste ist, das Fahren zu genießen und keine Angst zu haben. Ich hatte zuletzt so viel Angst zu stürzen. Diese Angst habe ich abgelegt und greife jetzt wieder an."

Alex Rins

Nach seinem ersten Podestplatz 2021 glaubt Rins jetzt an Fortsetzung(en)

Foto: Motorsport Images

Nach P10 im Qualifying musste Rins das Rennen aus der vierten Startreihe in Angriff nehmen. Er kam gut voran. Aber als er in der zwölften von 20 Runden die zweite Position übernahm, war Spitzenreiter Quartararo schon zu weit weg. Am Ende fehlten Rins 2,6 Sekunden auf den Sieger.

"Schade, dass Fabio so früh davonzog. Wenn ich nicht so weiten hinten gestartet wäre, hätten ich vielleicht an ihm dranbleiben können", sinniert Rins, will das aber nicht als Enttäuschung verstanden wissen: "Ich habe es versucht. Aber als ich merkte, dass ich die Reifen zu stark strapaziere und damit nicht über die Distanz gekommen wäre, habe ich für Konstanz entschieden, um den Podestplatz sicherzustellen."

Weiter geht es im MotoGP-Kalender 2021 in zwei Wochen im Motorland Aragon. Im vergangenen Jahr wurden dort zwei Rennen ausgetragen, wovon Rins eines gewann und das andere als Zweiter beendete. Noch dazu ist es für den spanischen Suzuki-Piloten die Heimstrecke. "Dort werden wir definitiv auf Sieg fahren", kündigt er an.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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