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Doviziosos Aufholjagd in Motegi: "Viel riskiert, wie ein dummer Fahrer"

Zum 100. Mal erobert Andrea Dovizioso einen Podestplatz - In Motegi gelingt dem Italiener eine Aufholjagd - Erste Rennhälfte zeigt die Probleme von Ducati

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Doviziosos Aufholjagd in Motegi: "Viel riskiert, wie ein dummer Fahrer"

Beim Grand Prix von Japan kletterte Andrea Dovizioso zum 100. Mal in seiner Grand-Prix-Karriere auf das Podest. 15 Mal stand der Italiener in der 125er-Klasse auf dem Podium, 26 Mal in der 250er-Klasse und nun zum 59. Mal in der Königsklasse. Insgesamt gewann Dovizioso 23 Rennen. Somit war er 77. Mal entweder Zweiter oder Dritter. Auch in Motegi wurde es ein dritter Platz.

"Es ist eine wichtige Zahl, aber wir leben nicht für diese Rekorde", lacht der 33-Jährige, als er nach diesem Jubiläum gefragt wird. "Ich will gewinnen. Deswegen bin ich etwas enttäuscht." Auch in Japan zeigte Dovizioso eine starke Aufholjagd, überholte Gegner um Gegner und hätte am Ende beinahe noch den zweiten Platz von Fabio Quartararo erwischt.

"Ich konnte zu Beginn nicht schneller fahren. Das ist der Punkt, den wir verstehen müssen", nennt Dovizioso einen entscheidenden Aspekt. "Von der ersten Rennhälfte bin ich enttäuscht, denn mit gutem Grip war ich nicht so schnell wie die Konkurrenz. Das ist schlecht, weil ich zu viele Sekunden verloren habe."

Fabio Quartararo

Zu Beginn steckte Andrea Dovizioso im Verkehr fest

Foto: LAT

Diese grundsätzliche Problem der Desmosedici wirkt sich auch im Qualifying aus. "Wir müssen das verstehen, denn es ist oft schwer, einen Startplatz in den Top 6 zu bekommen. Das sorgt dann im Rennen für Schwierigkeiten." Nur dreimal startete Dovizioso in dieser Saison aus der ersten Startreihe. In Motegi musste er sich von Startplatz sieben durch das Feld kämpfen.

Kampf gegen die Yamahas

Nach der ersten Runde war der Italiener Fünfter, aber dann steckte er bis Runde 14 hinter der Yamaha von Franco Morbidelli fest. "Ich habe in der Kurvenmitte zu viel verloren und konnte Morbidelli nicht überholen. Als die Reifen nachgelassen haben, hat mein Motorrad immer besser funktioniert. Ich konnte besser bremsen und die Rundenzeiten wurden besser."

Franco Morbidelli, Andrea Dovizioso, Maverick Vinales

Lange steckte "Dovi" hinter Morbidelli, dann machte Vinales Druck

Foto: LAT

In der zweiten Rennhälfte übte dann Maverick Vinales von hinten großen Druck aus. "In diesem Moment war ich mir nicht sicher, was die beste Strategie ist. Maverick habe ich im Rennen nie gesehen, aber ich habe gehört, dass er in der Kurvenmitte viel schneller war. Er hat mehrmals versucht mich zu überholen, aber vielleicht war er nicht aggressiv genug."

"Ich habe versucht, die Türen zu schließen und ihn in der Kurvenmitte zu blockieren und auszubeschleunigen. Alle waren am Limit. Ich war schneller, weil ich zu viel Risiko genommen habe - wie ein dummer Fahrer", sagt Dovizioso. "Das Vorderrad hat einige Male blockiert. Aber das war mein guter Punkt im Rennen. Vor allem in Kurve 11 habe ich viel gewonnen, also habe ich in diesem Bereich Druck gemacht."

Jagd nach Quartararo: "Rennen war etwas zu kurz"

In den letzten Runden konnte er Vinales abschütteln und Jagd auf Quartararo machen. Dovizioso kam aber nicht mehr nahe genug heran, um noch eine Attacke zu probieren. "Das Rennen war etwas zu kurz", seufzt der zweimalige MotoGP-Vizeweltmeister. "Ich habe auf der Bremse viel Risiko genommen, weil ich gesehen habe, dass Fabio mit dem Hinterreifen Probleme hatte." Im Ziel fehlte eine halbe Sekunde auf Quartararo.

Fabio Quartararo, Andrea Dovizioso

Bis auf eine halbe Sekunde kam Dovizioso noch an Quartararo heran

Foto: LAT

Insgesamt ist Dovizioso mit seinem Ergebnis aber zufrieden: "Das Gefühl nach dem Rennen war unglaublich schön. Vor dem Rennen war ich nicht sehr zuversichtlich. Aber jetzt können wir zufrieden sein, denn der Rückstand ist nicht groß. Erst für das Rennen hat das Set-up und die Reifenwahl gestimmt. Wenn das Warm-up nicht im Trockenen stattgefunden hätte, dann hätten wir wohl nicht die richtige Entscheidung getroffen."

Dovizioso ist nach diesem Podestplatz auf dem besten Weg, zum dritten Mal hintereinander Vizeweltmeister zu werden. 55 Punkte beträgt sein Vorsprung auf Rins und Vinales. "Ich denke, ich habe einen guten Vorsprung, aber ich muss die nächsten drei Rennen clever sein und Punkte sammeln, denn es sind nicht die besten Strecken für uns. In drei Rennen kann alles passieren. Deswegen war es wichtig, heute vor ihnen zu sein."

Denn am kommenden Wochenende wartet mit Phillip Island eine Strecke, die mit den vielen schnellen Kurven gar nicht zur Ducati-Charakteristik passt. "Wir werden dort größere Mühe haben als hier", meint Dovizioso. Die Hoffnung will er aber nicht aufgeben, denn in Australien können immer Überraschungen passieren: "Das Wetter ist dort immer etwas seltsam. Also warten wir ab."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Motegi
Subevent Rennen
Fahrer Andrea Dovizioso
Teams Mission Winnow Ducati Team
Urheber Gerald Dirnbeck