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Ducati: Dovizioso am Freitag zurück im Spitzenfeld, Miller hadert mit Wind

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Ducati: Dovizioso am Freitag zurück im Spitzenfeld, Miller hadert mit Wind
Autor:
Co-Autor: Matteo Nugnes

Auch wenn der neue Hinterreifen weiter Probleme bereitet, sieht Andrea Dovizioso am Trainingsfreitag Fortschritte - Markenkollege Jack Miller sorgt sich um den Wind

Nach einem schwierigen Testtag am Mittwoch meldete sich Andrea Dovizioso in den ersten beiden Trainings der MotoGP in Jerez erstarkt zurück. Im Gesamtergebnis beider Sessions sicherte sich der Ducati-Pilot den vierten Platz und lag gegenüber dem Tagesschnellsten Marc Marquez (Honda) nur 0,121 Sekunden zurück.

"Ich bin glücklich, denn uns ist im Vergleich zu Mittwoch ein Schritt nach vorn gelungen und das war unser Ziel. Unser Tempo ist nicht schlecht, uns fehlt nicht allzu viel auf die Schnellsten", resümiert Dovizioso. "Am Nachmittag sind wir mit gebrauchten Reifen gefahren, um uns auf ein Rennen bei hohen Temperaturen einzustellen. Es war ein gutes Training, auch wenn wir mit dem Hinterreifen noch Probleme haben."

Mit dem neuen Hinterreifen von Michelin hadert Dovizioso seit den ersten Tests damit. Er habe eine komplett andere Charakteristik, was sich je nach Strecke unterschiedlich stark bemerkbar mache, erklärt der Italiener. "Jerez ist ohnehin eine schwierige Strecke für uns und die Temperaturen helfen natürlich nicht."

Dovizioso: "Heute war das Gefühl viel besser"

Diese lagen am Nachmittag bei 35 Grad Luft- und 51 Grad Asphalttemperatur. Mit Blick auf den Rennsonntag glaubt Dovizioso: "Es wird für alle ein intensives Rennen werden. Im Training hat man die Situation noch unter Kontrolle, da fährt man vielleicht maximal sechs Runden am Stück. Aber 25 Runden werden hart."

Sein erst vor wenigen Wochen gebrochenes Schlüsselbein stuft er aber nicht als großes Problem ein. "Ich fühle mich gut. Wie immer war der erste Tag der schlimmste", blickt der Italiener auf den Testtag am Mittwoch zurück, den er nur an 15. Stelle beendete hatte. "Heute war der Gefühl viel besser, nicht nur körperlich."

Markenkollege Jack Miller beendete den Trainingsfreitag als zweitbester Ducati-Fahrer auf dem sechsten Platz. Sein Rückstand auf die Spitze lag bei gerade einmal 0,137 Sekunden. Am Nachmittag hingegen lag er mit über einer Sekunde deutlich weiter zurück. Doch das hatte seine Gründe, wie der Pramac-Pilot erklärt.

Miller hat mit dem Wind in Jerez zu kämpfen

"Ich habe vor allem im letzten Sektor große Mühe, das Motorrad durch die letzten beiden schnellen Kurven zu steuern bei dem Wind, den wir jeden Nachmittag da draußen haben. Da weht ein so starker Wind, das ist ziemlich beängstigend. Ich versuche also, das Motorrad im Wind etwas besser in den Griff zu bekommen. Das ist wahrscheinlich die größte Sorge, die ich im Moment habe", so Miller.

Denn ist der Wind nicht so stark, sei er mit seinem Set-up durchaus zufrieden, bekundet der Australier. Auf eine Zeitattacke habe er es am Nachmittag ohnehin nicht abgesehen: "Viele Fahrer haben aus irgendeinem Grund frische Reifen aufgezogen. Wir heben unsere für morgen früh auf, um direkt in Q2 einzuziehen."

Jack Miller

Jack Miller verlor vor allem im letzten Sektor viel Zeit, schuld war der Wind

Foto: Motorsport Images

In Bezug auf das Rennen spricht Miller von einem "Überlebenskampf". "Die Temperatur und der Wind werden eine Rolle spielen, denn diese Strecke ist schon ziemlich eng, und dann der Wind... Ich habe nicht viele Fahrer gesehen, die davon nicht irgendwann in einen Fehler getrieben wurden. Ich glaube, es wird ein Rennen mit kontrollierter Pace. Denn niemand wird sich die Reifen ruinieren wollen."

Auch Petrucci hadert mit dem Hinterreifen

Dem stimmt auch Danilo Petrucci, der am Nachmittag zwar immerhin auf Rang 13 vordrang, in der kombinierten Zeitenliste mit über einer Sekunden Rückstand aber nur auf Platz 21 liegt. Er prognostiziert: "Es wird hart, vor allem körperlich. Ich denke, es wird eines der schwierigsten Rennen meines Lebens werden."

Schon am Freitag machte dem Italiener die Hitze zu schaffen: "Man braucht wahnsinnig viel Kraft, um das Motorrad zu fahren. Schon nach zwei, drei Runden wurde die Situation schwierig. Wenn man hinter jemandem fährt, ist es unerträglich. Es wird mit Sicherheit ein sehr, sehr hartes Rennen. Man muss sich das gut einteilen."

Kopfzerbrechen bereitet ihm zudem - ähnlich wie bei Dovizioso - der neue Hinterreifen. "Er schiebt zu sehr und auf dem Vorderrad liegt folglich zu viel Gewicht", erklärt Petrucci. "Wir dachten, wir hätten dieses Problem gelöst, doch das ist nicht der Fall. Ich fühle mich vor allem in den Kurven deshalb nicht wirklich wohl."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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