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Ducati erklärt: Warum japanische Werke erfolgreicher sind als europäische

In den vergangenen 46 Jahren der 500er- beziehungsweise MotoGP-Klasse saß der Weltmeister nur ein einziges Mal nicht auf einem japanischen Motorrad

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Ducati erklärt: Warum japanische Werke erfolgreicher sind als europäische

Der Blick in die Historie der MotoGP-Klasse und deren Vorgänger, der 500er-Klasse, spricht eine eindeutige Sprache.

Abgesehen von einer einzigen Ausnahme saß der Weltmeister seit 1975 jedes Mal auf einem Bike eines japanischen Herstellers. Die einzige Ausnahme ist Casey Stoner, der den MotoGP-Titel 2007 im Sattel einer Ducati errang.

Zwar sind die MotoGP-Rennabteilungen von sowohl Yamaha als auch Suzuki seit Jahren in Italien ansässig. Die Basisarbeit aber stammt auch im Falle der von diesen beiden Werken eingefahrenen WM-Titel aus Japan. Was also macht die japanischen Hersteller in der MotoGP-Szene um ein Vielfaches erfolgreicher als die europäischen?

Gigi Dall'Igna

Neben Tradition sieht Gigi Dall'Igna in Ressourcen den Grund für die Japan-Dominanz

Foto: Motorsport Images

"Die Gründe dafür sind nicht ganz einfach zu verstehen", meint Ducati-Corse-Chef Luigi "Gigi" Dall'Igna und versucht sich trotzdem in einer Erklärung.

"Es ist natürlich eine Tatsache, dass japanischer Hersteller eine längere Tradition in dieser Klasse haben. Es ist nun mal ganz klar eine Tatsache, dass es in der 500er-Klasse fast nur japanische Hersteller gab. Daher ist das sicher einer der Gründe", so Dall'Igna.

Casey Stoner

2007: Casey Stoner auf Ducati bricht die jahrzehntelange Titelserie japanischer Werke

Foto: Hazrin Yeob Men Shah

Den Hauptgrund aber sieht Dall'Igna, der vor seiner seit 2013 laufenden Ducati-Amtszeit für Aprilia tätig war, in den Ressourcen: "Die MotoGP-Szene verlangt ausgesprochen große Budgets. Und was das betrifft, waren die japanischen Hersteller wahrscheinlich besser strukturiert, jedenfalls bis jetzt."

"Sie", so der Ducati-Corse-Chef weiter über Honda, Yamaha und Suzuki, "waren diesbezüglich besser strukturiert und hatten die Möglichkeit, sowohl in die Fahrer als auch in die technische Entwicklung stärker zu investieren als es den europäischen Herstellern möglich war".

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Mario Fritzsche