Ducati jubelt: Noch nie so viele MotoGP-Podestplätze wie in diesem Jahr

Starke Saisonbilanz 2021: Francesco Bagnaia, Jack Miller und Jorge Martin bescheren Ducati Siege und Enea Bastianini und Johann Zarco steuern Podestplätze bei

Ducati jubelt: Noch nie so viele MotoGP-Podestplätze wie in diesem Jahr

Auch wenn Ducati erneut daran scheiterte, den ersten WM-Titel seit Casey Stoner 2007 sicherzustellen, können die Italiener auf eine erfolgreiche MotoGP-Saison 2021 zurückblicken.

Francesco Bagnaia und Jack Miller bescherten Ducati beim Saisonfinale den Titel bei den Teams. Zuvor stand Ducati bereits als Hersteller-Weltmeister fest. Noch nie konnte Ducati in einer MotoGP-Saison so viele Top-3-Ergebnisse feiern wie in diesem Jahr.

Insgesamt 24 Podestplätze gehen in der abgelaufenen Saison auf das Konto von Ducati. "Die Ducati ist ohne Zweifel eines der besten Motorräder. Darauf sind wir stolz", kommentiert Sportdirektor Paolo Ciabatti.

"Wir freuen uns über den zweiten Herstellertitel in Folge. Diesen Erfolg stellten wir in einer etwas normaleren Meisterschaft sicher, die aus 18 Veranstaltungen bestand. Das wertet den Erfolg auf. Es war die bisher Saison für Ducati, was die Podestplätze angeht", bilanziert der Italiener.

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia, Jorge Martin und Jack Miller auf dem Weg zum ersten reinen Ducati-Podium in der MotoGP

Foto: Motorsport Images

"Wir haben mit drei verschiedenen Fahrern Rennen gewonnen und schafften es mit fünf verschiedenen Fahrern auf das Podium. Das zeigt, dass unser Motorrad sehr konkurrenzfähig ist", freut sich Paolo Ciabatti. "Einige Strecken bereiten uns aber noch ein paar Probleme, wie der Sachsenring und vielleicht auch Assen. Aber unterm Strich sind wir happy."

Ab 2022 mit acht Fahrern: Ducati rüstet sich für die Zukunft

Im kommenden Jahr hat Ducati noch bessere Chancen, denn dann gehen acht statt sechs Fahrern mit Material aus Borgo Panigale an den Start. "Acht Fahrer sind aus logistischer Sicht eine Herausforderung, doch das hatten wir bereits in der Vergangenheit, als wir neben dem Pramac-Team auch noch die Teams von Avintia und Aspar versorgten", bemerkt der Ducati-Sportdirektor.

"Wir wissen, wie wir damit umgehen müssen. Es ist sehr gut für unsere Zukunft, dass viele junge Talente auf Ducatis sitzen", schaut Paolo Ciabatti zuversichtlich auf die kommenden Jahre. Mit Jorge Martin, Enea Bastianini, Luca Marini, Fabio di Giannantonio und Marco Bezzecchi verfügt Ducati über viele Nachwuchshoffnungen.

Gespannt sein darf man, welche Fahrer sich 2022 für den internen Aufstieg in ein besseres Ducati-Team empfehlen. "Die meisten Verträge unserer Fahrer laufen Ende 2022 aus", bemerkt Paolo Ciabatti. "In einigen Fällen gibt es bereits Optionen für Vertragsverlängerungen."

Wann Ducati entscheidet, welche Fahrer 2023 wo fahren

"Der Plan ist, nach ein paar Rennen die ideale Zusammensetzung unseres Teams oder besser gesagt unserer Teams zu bestimmen. Wir haben bereits ein Vorstellungen, doch es ist immer gut, den Start der Saison abzuwarten und dann die möglichen Optionen zu ziehen", erklärt der Italiener.

Paolo Ciabatti

Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti schaut optimistisch auf 2022 und 2023

Foto: Motorsport Images

Werkspilot Jack Miller ist einer der Fahrer, die unter Druck stehen, denn für den Australier könnte die Zeit im Werksteam zu Ende gehen. Miller bekam von Ducati nur einen Einjahres-Vertrag, der nach den Siegen in Jerez und Le Mans für 2022 um ein Jahr verlängert wurde.

Wären längere Verträge nicht besser für die Fahrer? "Unsere Verträge gehen zum Großteil über zwei Jahre. Jacks Vertrag ist eine Ausnahme. Er hat einen Vertrag über ein Jahr und hatte eine Option für ein zweites Jahr", so Paolo Ciabatti.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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