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Ducati Superleggera V4: Dovizioso und Petrucci auf dem 100.000-Euro-Superbike

Beim Test in Portimao sammeln die Piloten erste Erfahrungen auf der neuen MotoGP-Strecke: Die Ducati-Werkspiloten bekommen ein ganz besonderes Motorrad gestellt

Ducati Superleggera V4: Dovizioso und Petrucci auf dem 100.000-Euro-Superbike

Ziemlich genau 100.000 Euro Kaufpreis, über 230 PS und 152 Kilogramm leicht - die Ducati Panigale Superleggera V4 dürfte das wohl exklusivste straßenzugelassene Serien-Superbike sein, das man aktuell für Geld kaufen kann. Beim MotoGP-Test in Portimao drehten die Ducati-Werkspiloten damit ihre Runden und zogen einige Blicke auf sich.

Während die meisten Gegner mit deutlich günstigeren Superbikes den Kurs in Portugal kennenlernten, hatten die Ducati-Werkspiloten Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci die sündhaft teure Panigale Superleggera V4 in ihren Boxen stehen. Doch trotz der MotoGP-Verwandtschaft erzeugte Ducatis Exklusiv-Superbike nicht das Gefühl der Desmosedici.

Zum Leidwesen der Ducati-Marketing-Abteilung, die gern mit der Verwandtschaft zur MotoGP-Maschine wirbt, äußert sich Dovizioso eindeutig: "Wir müssen mit dem MotoGP-Bike fahren, um den Kurs richtig zu verstehen. Die Motorräder unterscheiden sich stark."

Und was sagt Dovizioso zur Strecke? "Der Kurs ist schön, aber sehr merkwürdig, weil es hoch und runter geht. Es gibt viele blinde Kurven. Zu Beginn ist das sehr schwierig. Die ersten Runden waren wirklich peinlich (lacht; Anm. d. Red.)", bemerkt der Italiener.

Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso auf der 100.000 Euro teuren Panigale Superleggera V4

Foto: MotoGP.com

"Es war aber wirklich gut, weil wir viele zusammen mit den anderen Ducati-Piloten viele gemeinsame Runden drehen konnten. Es hat Spaß gemacht. Es war schön, doch nicht mit dem Fahren einer MotoGP-Maschine zu vergleichen", betont "Dovi", der ohne Transponder unterwegs war.

Danilo Petrucci erwartet schwierige Abstimmungs-Arbeit

Teamkollege Danilo Petrucci saß ebenfalls auf der etwa 100.000 Euro teuren Superleggera. Der Kurs in Portimao war für Petrucci kein Neuland. Aus der Superstock-Vergangenheit kannte er die Berg- und Talbahn. In der Saison 2011 gewann Petrucci souverän das Superstock-1000-Rennen mit einer Ducati 1098R.

Danilo Petrucci

Danilo Petrucci kann noch nicht abschätzen, wie es mit der MotoGP-Ducati sein wird

Foto: MotoGP.com

"Es ist ein schwieriger Kurs, weil alle Bremszonen blind sind. An manchen Stellen muss man bremsen, ohne dass man die Kurve sieht. Es gibt viele Richtungswechsel und Bergauf- und Bergab-Passagen. Es ist einer der Kurse, die ich am meisten mag", erklärt Petrucci. "Ich freue mich sehr, wieder zu fahren. Mit der MotoGP-Maschine wird es sehr schwierig."

"Wir müssen abwarten, wie es hier läuft, weil die Reifen entscheidend sind. Es ist auch für den Reifenhersteller Neuland", warnt Petrucci. "Die Abstimmungsarbeit wird hier nicht einfach, weil es so viele verschiedene Arten von Kurven gibt: enge Kurven, langgezogene Kurven und Bergab-Kurven. Es ist eine sehr knifflige Strecke."

Ducati-Kundenfahrer "nur" mit der Panigale V4R unterwegs

Neben den Werkspiloten waren auch die beiden Pramac-Piloten Jack Miller und Francesco Bagnaia sowie die Avintia-Piloten Johann Zarco und Tito Rabat mit dabei. Die Ducati-Kundenfahrer kamen aber nicht in den Genuss, die Superleggera zu pilotieren. Die vier Ducati-Fahrer mussten sich mit der Panigale V4R zufriedengeben, der 40.000 Euro teuren Homologations-Basis für die Superbike-WM.

"Ich fuhr noch nie in Portugal", kommentiert Jack Miller, der den Testtag sehr genoss: "Beim Asphalt haben sie gut gearbeitet. Es ist immer gut, eine neue Strecke kennenzulernen. Das bereitet mir immer viel Spaß, vor allem auf so einer Strecke mit den großen Höhenunterschiede und den verschiedenen Arten von Kurven. Es macht wirklich viel Spaß."

Mit Bildmaterial von MotoGP.com.

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