Ducati-Technik-Guru Dall’Igna erklärt die neue MotoGP Desmo16 – und die Ziele

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Ducati-Technik-Guru Dall’Igna erklärt die neue MotoGP Desmo16 – und die Ziele
Toni Börner
Autor: Toni Börner
24.02.2016, 12:49

Luigi „Gigi“ Dall’Igna gehört zu den kreativsten und schlauesten Technik-Köpfen in der Welt des Motorradrennsportes.

Andrea Dovizioso, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team
Andrea Dovizioso, Ducati Team

Der Ducati Corse Rennsportchef hat seit 2014 die Zügel in der Hand, kam von Aprilia, wo er die RSV4 in der Superbike WM zu einem Sieg- und Weltmeistermotorrad entwickelt hatte.

Seit seinem ersten Tag bei den Roten, hat Dall’Igna angefangen, alles umzukrempeln und zu sortieren. Mittlerweile ist Ducati in der MotoGP wieder ein ernstzunehmender Player.

Am gestrigen Dienstag wurde in Bologna die neue „Desmo16 GP“ – oder „Desmosedici GP“ – vorgestellt.

Bildergalerie: Die Ducati Desmo16 GP!

„Die Desmosedici GP, die wir hier vorgestellt haben, ist eine Evolution des Motorrades, welches wir letztes Jahr genutzt haben“, so Technik-Guru Luigi Dall’Igna über seine neueste Entwicklung.

2016 kommen bekanntermaßen die Einheitselektronik für alle und die neuen Reifen von Michelin. „Die wichtigste Arbeit ist daher, unser Motorrad an diese veränderten Gegebenheiten anzupassen“, weiß Dall’Igna.

„Unser Ziel ist es, dieses Jahr bei allen Rennen der Weltmeisterschaft konstant an der Spitze mitzumischen.“

Dall’Igna war es gewesen, der in der MotoGP selbst schon für einen Umbruch gesorgt hatte, als er das Werksteam 2014 als „Open“ Mannschaft meldete. Man wollte über die Saison hinweg am Motor weiterentwickeln können.

Daraufhin wurden für Hersteller, die im Vorjahr keine Podeste, Siege etc. errungen haben, oder die neu in die Serie einsteigen, Zugeständnisse eingeräumt. Mit Konfessionspunkten – wie eben für Podeste und Siege im Trockenen – werden diese Zugeständnisse Schritt für Schritt zurückgefahren und den „allgemeingültigen Regeln“ der etablierten Hersteller angepasst.

Die Konfessionspunkte zum Verlust der Zugeständnisse hat Ducati 2015 komplett erreicht. Acht Podeste sammelten Andrea Iannone und Andrea Dovizioso zusammen.

„Aber uns hat die Konstanz gefehlt“, weiß Dall’Igna. „Dieses Jahr soll das anders werden. Wir wollen immer um die Spitzenpositionen kämpfen und wieder Rennen gewinnen.“

„Wir wissen, dass das ein unglaublich ehrgeiziges Ziel ist, aber wir akzeptieren die schwerste Herausforderung, die es hier gibt.“

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