präsentiert von:

Ducati und Zarco auf Topspeed-Jagd: 357,6 km/h neuer inoffizieller Rekord

Pramac-Pilot Johann Zarco ließ seine Ducati beim MotoGP-Test in Katar fliegen und kam auf 357,6 km/h - Italienischer Marke bleibt beim Topspeed der Gradmesser

Ducati und Zarco auf Topspeed-Jagd: 357,6 km/h neuer inoffizieller Rekord

Ducati sorgte beim MotoGP-Test in Katar vergangene Woche nicht nur für einen Rundenrekord, den Jack Miller mit einer Zeit von 1:53.183 Minuten aufstellte. Auch den bisherigen Speed-Rekord auf dem Losail International Circuit knackte die italienische Marke. Mehr noch: Sogar der Allzeitrekord beim Topspeed fiel.

Am Ende stand ein Wert von 357,6 km/h zu Buche, mit dem Johann Zarco am Donnerstag vor einer Woche gestoppt worden war. Damit fuhr der Pramac-Ducati-Pilot noch einmal marginal schneller als Andrea Dovizioso, der sich in Mugello 2019 mit 356,7 km/h zum neuen Rekordhalter aufgeschwungen hatte.

Bereits am Mittwoch war Zarco mit 352,9 km/h schnellster Mann auf der Strecke und sagte: "Ich denke, das Pramac-Bike ist sehr nah am Werksteam. Ich fahre damit besser als zuvor. Das Level war auf Anhieb besser als im Vorjahr. Vielleicht ist der Motor der Unterschied, denn auf den Geraden bin ich schon recht schnell."

"Wenn wir den Wind in den nächsten Tagen im Rücken haben, können wir versuchen, 360 km/h zu fahren und das wird ein ganz neuer Rekord", mutmaßte der Franzose - und überbot sich am Donnerstag tatsächlich noch einmal selbst, wobei die anvisierte Marke von 360 allerdings nicht ganz erreicht wurde.

 

Seine Bestmarke vom Mittwoch hatte Zarco übrigens mit Suzuki-Testfahrer Sylvain Guintoli als "Zugpferd" gefahren: "Er ist tatsächlich seine beste Geschwindigkeit hinter mir gefahren! Er hat auf mich gewartet und sich in meinen Windschatten gesetzt. Er hat es absichtlich gemacht", verriet Zarcos Landsmann.

Auch er hielt für möglich, dass die 360er-Marke im Verlauf des Tests noch geknackt wird. "Das ist möglich", sagte Guintoli und ergänzte: "Die Ducatis sind wie immer schnell auf der Geraden." Tatsächlich belegte der Hersteller beim Katar-Test die ersten fünf Plätze der Topspeed-Tabelle, vier knackten die 350.

In die offizielle Statistik geht Zarcos Rekord von 357,6 km/h allerdings nicht ein. Denn offizielle Rekorde können nur im Rahmen eines Rennwochenendes aufgestellt werden - das gilt für Rundenzeiten und Topspeed. Der Grund: Bei Testfahrten ist es den Team erlaubt, nicht homolgiertea Material zu nutzen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Johann Zarco: "Fühle mich bei Pramac so wohl wie zuletzt bei Tech 3"

Vorheriger Artikel

Johann Zarco: "Fühle mich bei Pramac so wohl wie zuletzt bei Tech 3"

Nächster Artikel

Joan Mir: Charakter der Suzuki GSX-RR ist "derselbe wie 2020"

Joan Mir: Charakter der Suzuki GSX-RR ist "derselbe wie 2020"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Johann Zarco
Urheber Juliane Ziegengeist