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Fabio Di Giannantonio geht in seine zweite Saison als werksunterstützter Fahrer

Foto: Getty Getty

Fabio Di Giannantonio geht in seine dritte MotoGP-Saison mit dem VR46-Team von Valentino Rossi. Es ist sein zweites Jahr als werksunterstützter Ducati-Fahrer. Im vergangenen Jahr gelangen dem Italiener vier Podestplätze. Er wurde WM-Sechster. Bei den Testfahrten blieb "Diggia" etwas unter dem Radar. Am abschließenden Tag in Buriram (Thailand) belegte er mit einer halben Sekunde Rückstand den neunten Platz.

Trotzdem spricht Di Giannantonio von der besten Saisonvorbereitung, die er jemals in der MotoGP hatte: "Ja, absolut. Es war auf jeden Fall ein intensiver Winter. Ich konnte körperlich sehr viel trainieren, das war das Hauptziel für dieses Jahr."

"Ich fühle mich wirklich bereit und körperlich in der besten Form meiner Karriere. Das ist großartig. Es war auch deshalb großartig, weil wir bei den Tests viele Runden drehen konnten. Es ist das erste Mal, dass ich von Beginn des Winters an wirklich in die Entwicklung involviert war."

"Sicherlich gab es viel zu tun, weil wir viele Dinge ausprobieren mussten. Ich denke aber, das Gefühl war bei allen Tests gut und auch der Speed war da. Ich kann also sagen, dass es ein toller Start ins Jahr war."

Auf die Frage, ob an diesem Wochenende beim Saisonauftakt in Buriram ein Podium möglich ist, antwortet er: "Warum nicht?" Der Schlüssel dazu ist ein starkes Qualifying. Diesbezüglich fehlte Di Giannantonio im Vorjahr die Konstanz. Sie fehlte aber auch je nach Strecke in den Rennen.

Blickt man auf seine Ducati, sticht ins Auge, dass er, wie Alex Marquez im Gresini-Team, die Aerodynamik von 2024 verwendet. Auch das Werksteam ging in diese Richtung. Di Giannantonio findet es aber falsch, von "alten" Entwicklungen zu sprechen.

Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio spricht von einem besseren Gefühl mit der aktuellen Ducati

Foto: VR46

"Es ist wichtig, der Verkleidung nicht das Baujahr des Motorrads als Namen zu geben", betont der Italiener und erläutert: "In der Formel 1 zum Beispiel: Da kann jemand eine alte Flügel-Spezifikation benutzen, aber es ist keine alte Spezifikation."

"Vielleicht ist dieser Flügel genau richtig für diese Geometrie. Das gilt zum Beispiel am Heck des Motorrads, wo man manchmal die Winglets an der Seite sieht und manchmal nicht. Das ist nicht 2024 oder 2025. Diese Winglets haben bestimmte Funktionen."

"Also kannst du sie an- und abbauen, wann immer du sie brauchst oder willst. Es ist wichtig, dass man das weiß. Die Aerodynamik beeinflusst das Motorrad stark, und du kannst mehr oder weniger jede Verkleidung nutzen, die du willst."

"Aber es hat Auswirkungen auf die Geometrie des Motorrads. Also nutze ich die Verkleidung, die am besten zu meiner Basisabstimmung passt." Und mit seinem Gesamtpaket ist Di Giannantonio nach insgesamt fünf Testtagen sehr zufrieden.

Denn er erwartet, dass sein Level in diesem Jahr konstanter sein wird: "Es sieht so aus, ja. In Sepang hatte ich noch etwas Bedenken, das zu sagen, weil es nur eine Strecke war. Aber als wir nach Buriram kamen, haben wir das Motorrad kaum verändert."

"Die Basis scheint also schon zu passen. Ich fühle mich richtig wohl auf dem Motorrad. Es gibt mir mehr Vertrauen. Das Motorrad wirkt an der Front ehrlicher, was wirklich positiv ist. Wir müssen natürlich schauen, wie es bei den kommenden Rennen auf unterschiedlichen Strecken läuft."

"Aber der Start, die Basis dieses neuen Motorrads mit den neuen Teilen, wirkt ehrlicher und berechenbarer. Das ist also auch für das Motorrad ein toller Start." Ducati geht neben Aprilia-Fahrer Marco Bezzecchi als Favorit in die neue Saison. Ob Di Giannantonio eine größere Rolle an der Spitze spielen kann, bleibt abzuwarten.

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