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"Er ist sehr clever": Rookie Iker Lecuona begeistert Tech 3 und KTM

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"Er ist sehr clever": Rookie Iker Lecuona begeistert Tech 3 und KTM
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan
21.11.2019, 10:44

Mit 19 Jahren ist Iker Lecuona der jüngste MotoGP-Fahrer - Beim Test in Valencia arbeitet der Spanier an seinem Fahrstil und wird von Runde zu Runde besser

MotoGP-Rookie Iker Lecuona spulte an den beiden Testtagen in Valencia insgesamt 114 Runden ab. Inklusive dem Rennwochenende hat der Spanier nun fünf Tage auf der KTM verbracht. "Er macht es sehr gut", lobt Tech-3-Teamchef Herve Poncharal bei 'MotoGP.com'. "Es ist schwieriger ihn zurückzuhalten, als ihn anzutreiben. Er muss nichts testen, sondern arbeitet ausschließlich mit dem Team, um mehr zu verstehen."

Am Rennwochenende hatte Lecuona Miguel Oliveira vertreten und mit dessen Crew rund um Guy Coulon gearbeitet. Beim Test wurde der Spanier von seiner künftigen Mannschaft rund um Nicolas Goyon betreut, den ehemaligen Crew-Chief von Jonas Folger. Lecuona hat genau wie Brad Binder die letzte Version der 2019er-KTM zur Verfügung. Das neue Motorrad gibt es dann beim Sepang-Test im Februar.

Für beide Rookies geht es derzeit in erster Linie darum, das Motorrad kennenzulernen und sich darauf einzustellen. "Es ist eine andere Welt", sagt Lecuona. "Ich muss meinen Stil stark verändern, die Schräglage und meine Position auf dem Motorrad. Die Bremsphase ist jetzt schon besser geworden. Auch bezüglich der Elektronik muss ich noch besser werden." Am Dienstag hatte er zudem einen Crash in Kurve 4.

Rundenzeit etwas besser als im Qualifying

Dass Lecuona Fortschritte macht, zeigte auch seine Rundenzeit. Am Mittwoch wurde er mit 1:31.515 Minuten gestoppt. Damit war er um eine Zehntelsekunde schneller als am vergangenen Samstag im Qualifying. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 1,6 Sekunden. Lecuona war im hinteren Mittelfeld dabei und klar schneller als die anderen beiden Rookies Binder und Alex Marquez.

Iker Lecuona

Mit 19 Jahren ist der Spanier nun der jüngste MotoGP-Fahrer

Foto: LAT

Kommende Woche lernt Lecuona das MotoGP-Bike dann in Jerez kennen. Die Arbeit an seinem Fahrstil steht auch dort im Vordergrund. "Ich bin hinter Marquez gefahren und das war ganz anders", nennt er einen Vergleich, den er in Valencia auf der Strecke beobachtet hat. "Ich brauche noch mehr Kilometer. Es war aber sehr schön, denn mein Gefühl für das Motorrad wird besser."

Und wie fühlt er sich körperlich nach fünf Tagen auf einer MotoGP-Rakete? "Ich muss mehr meine Arme trainieren, aber ansonsten ist es physisch ähnlich wie in der Moto2. Im Laufe des Rennwochenendes hatte ich Schmerzen in der Schulter." Mit 19 Jahren ist Lecuona nun der jüngste Fahrer der Königsklasse. Nach den ersten Tagen hat er bei KTM und Tech 3 einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

"Er ist ein sehr cleverer Kerl", betont Poncharal. "Wir haben schon beim Rennen am Sonntag gesehen, dass er von Runde zu Runde Dinge anders gemacht hat. Er ist neugierig, probiert alles aus und es geht in die richtige Richtung. Ich glaube, er ist schnell und clever, obwohl er jung ist und keine MotoGP-Erfahrung hat. Man kann auch sehen, dass sein Fahrstil sich immer mehr dem annähert, wie es sein soll. Deswegen sind wir hier."

Mit Bildmaterial von GP-Fever.de.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event MotoGP-Test in Valencia
Subevent Mittwoch
Fahrer Iker Lecuona
Teams Red Bull KTM Tech 3
Urheber Gerald Dirnbeck