Erste Punkte für Petrucci mit KTM: "Müssen an der Balance arbeiten"

Danilo Petrucci beendet sein drittes MotoGP-Rennen mit Tech-3-KTM als Dreizehnter - Für die Zukunft müsse man vor allem den Hinterreifen besser nutzen

Erste Punkte für Petrucci mit KTM: "Müssen an der Balance arbeiten"

Mit Platz 13 sammelte Danilo Petrucci beim Grand Prix von Portugal seine ersten WM-Punkte als Tech-3-KTM-Pilot, profitierte dabei aber auch von einigen Ausfällen vor ihm. Auf Rennsieger Fabio Quartararo (Yamaha) fehlten ihm im Ziel knapp 30 Sekunden. Nur drei Piloten konnte er hinter sich lassen.

Ins Rennen ging er von Startplatz 19. "Es ist immer schwer, wenn man von so weit hinten startet", weiß Petrucci. "Ich verlor bereits auf der ersten Runde viel Zeit. Danach konnte ich einen guten Rhythmus aufbauen. Die letzten fünf Runden hing ich hinter (Luca) Marini (Avintia-Ducati; Anm. d. R.) fest."

"Das Hauptproblem war dasselbe wie in Katar: Wir machen unsere Rundenzeit am Kurveneingang und brauchen deshalb einen härteren Vorderreifen. Ich war hier der einzige mit dem harten Vorderreifen im Rennen." Und selbst der ist für KTM noch zu weich, wie auch Miguel Oliveira und Brad Binder in Portimao monierten.

"Wir suchen immer noch nach dem besten Set-up", sagt Petrucci weiter. "Das Seltsame ist: Wir fahren mit dem gebrauchten harten Hinterreifen 1:40.3, und mit dem neuen Soft-Reifen fahren wir auch 1:40.3. Das zeigt, dass wir den Hinterreifen nicht gut genug nutzen, um auf eine gute Rundenzeit zu kommen."

"Wir strapazieren den Vorderreifen am Kurveneingang zu sehr und sind sehr hart auf der Bremse. Das ist auch immer mit Risiko verbunden. Im Rennen gab es viele Stürze übers Vorderrad." So flog auch Oliveira übers Vorderrad ab - wie vier weitere Piloten, darunter Alex Rins (Suzuki) und Johann Zarco (Pramac-Ducati).

Petrucci resümiert: "Wir müssen an der Balance des Motorrads arbeiten. Immerhin haben wir Punkte geholt, aber sind noch zu weit weg. (...) Wir müssen den Hinterreifen beim Bremsen und vor allem beim Herausbeschleunigen besser nutzen. Das ist die Aufgabe für Jerez." Dort findet in zwei Wochen der nächste Grand Prix statt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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