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"Es machte sich Frustration breit": Kommunikationsproblem bei Yamaha

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"Es machte sich Frustration breit": Kommunikationsproblem bei Yamaha
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12.11.2018, 08:01

Yamaha-Teamchef Lin Jarvis kann die Frustration von Valentino Rossi und Maverick Vinales nachvollziehen, denn viele Fragen blieben aus Japan lange Zeit unbeantwortet.

Wochenlang drückten die beiden Yamaha-Fahrer Valentino Rossi und Maverick Vinales ihre Frustration darüber aus, dass nichts vorwärts ging. An der Rennstrecke wurde mit dem Set-up der M1 experimentiert, aber entscheidende Updates aus Japan ließen auf sich warten. "Ehrlich gesagt wissen wir nicht viel", sagte Rossi im September. "Wir wissen nicht, wie es in Zukunft weitergeht. Wir kennen das Projekt nicht, wir kennen keine Details. Wir hoffen, dass sie etwas bringen, um das Bike zu verbessern."

Im Rennteam machte sich Frustration breit, denn offensichtlich gab es keine gute Kommunikation mit den Ingenieuren in Japan, denn dort wird das Motorrad in erster Linie entwickelt. Das gibt auch Teamchef Lin Jarvis bei 'Crash.net' zu: "Ich glaube, das Problem war, dass viele Fragen und Forderungen der Fahrer für eine sehr lange Zeit unbeantwortet geblieben sind. Dann verliert man den Glauben daran." Deswegen wirkten Rossi und Vinales bei so vielen Rennen ratlos und wiederholten immer wieder die gleichen Aussagen.

"Wenn du ein Problem hast, aber niemand kommt und Antworten gibt, dann hat man natürlich das Gefühl, dass die Kommunikation nicht stimmt", so Jarvis weiter. "Ich glaube, es war ein Ausdruck von Frustration, dass Yamaha so lange gebraucht hat, um zu verstehen, dass sie in Schwierigkeiten stecken und Lösungen gefordert sind. Wir wissen, was wir lösen müssen, aber wir müssen es immer noch tun." Ein neuer Motor mit sanfterer Kraftentfaltung soll dabei helfen, die Gripprobleme zu verbessern.

Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing

Maverick Viñales, Yamaha Factory Racing

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Theoretisch hat Yamaha den ganzen Winter Zeit, doch viel Zeit bleibt nicht. Im November gibt es vier Testtage, wo man die Basis für das nächste Jahr vorbereiten will. Im Februar gibt es dann nur zwei Tests mit je drei Tagen. Insgesamt gibt es in der Winterpause zehn offizielle Testtage. "Wir müssen es richtig machen, es gibt keinen Raum für Fehler", betont Jarvis bei 'Crash.net'. "Ich hoffe wir schaffen es, aber niemand weiß das. Meiner Meinung nach werden wir es erst im nächsten Jahr in Sepang wissen." Dort findet Anfang Februar der Test statt.

Die Konkurrenz arbeitet ebenfalls auf Hochtouren. Marc Marquez testete die neue Honda zuletzt nach dem Aragon-Rennen. Ducati hat ebenfalls schon das neue Motorrad auf der Strecke ausprobiert. Michele Pirro spulte damit in Valencia einen Test ab, während die MotoGP gerade in Motegi weilte. Und in Motegi fuhr Suzuki-Testfahrer Sylvain Guintoli mit einer Wildcard und bereitete damit das neue technische Paket für die Wintertestfahrten vor. Yamaha wird beim Valencia-Test nach dem Saisonfinale erstmals auch von Testfahrer Jonas Folger unterstützt werden.

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