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Ex-Rennfahrer als Teammanager: Davide Tardozzi über Geheimnis seines Erfolges

Ducati-Teammanager Davide Tardozzi über das Geheimnis seines Erfolges: "Entscheidend ist, was die Fahrer brauchen - nicht, was sie wollen!"

Ex-Rennfahrer als Teammanager: Davide Tardozzi über Geheimnis seines Erfolges

Im Ducati-Werksteam ist Davide Tardozzi ein wichtiger Bestandteil. Als Teammanager hat er sich den Ruf erarbeitet, trotz des Erfolgsdrucks eine familiäre Atmosphäre zu schaffen. Damit alle - von den Mechanikern, Ingenieuren bis zu den Fahrern - an einem Strang ziehen.

Tardozzi war selbst Motorradrennfahrer. Mitte der 1980er-Jahre konnte der Italiener nicht in der 250er-Klasse Fuß fassen und konzentrierte sich fortan auf Superbikes. 1988 gewann Tardozzi mit einer Bimota in Donington das allererste Rennen der Superbike-WM.

Es wurde seine erfolgreichste Saison, die er als WM-Dritter beendete. In den folgenden Jahren konnte Tardozzi kein Rennen mehr gewinnen. Nach 1992 zog er sich als Fahrer aus der Superbike-WM zurück. Er blieb der seriennahen Serie aber treu.

Als Teammanager von Ducati feierte er mit Fahrern wie Carl Fogarty, Troy Corser, Troy Bayliss, Neil Hodgson und James Toseland WM-Titel. 2010 wechselte Tardozzi zu BMW. Aber die Zusammenarbeit ging nach nur einer Saison zu Ende.

Seit 2014 ist Tardozzi nun Teammanager im MotoGP-Werksteam von Ducati. "Am Anfang war es nicht so einfach", blickt der 64-Jährige bei 'MotoGP.com' zurück. "Wenn ein ehemaliger Rennfahrer Teammanager wird, dann ist es ein schwieriger Schritt, gedanklich selbst vom Motorrad zu steigen."

"Es ist gut, dass man Erfahrung hat und weiß, was die Fahrer denken. Entscheidend ist, dass man auswählt was der Fahrer braucht und ihm nicht gibt, was er will. Das ist ein Unterschied. Fahrer verlangen immer etwas. Aber man muss ihnen geben was sie brauchen und nicht was sie wollen."

Und wie weiß Tardozzi was die Fahrer brauchen? "Das ist Teil der Erfahrung. Man muss sich das vorstellen. Man denkt auch an seine eigene Karriere zurück. Wenn man aufhört, dann weiß man welche Fehler man gemacht hat. Oder welchen Schritt man braucht, um vorwärts zu kommen."

"Das kommt von innen. Man muss für diesen Job dieses Talent haben, um mit den Fahrern richtig umgehen zu können. Die Fahrer sind der wichtigste Teil des Teams." In der MotoGP-Saison 2022 hat Ducati alle drei WM-Wertungen gewonnen - Fahrer-, Team- und Markenweltmeisterschaft.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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