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Fotostrecke: Alle MotoGP-Startnummern, die nicht mehr vergeben werden

Marco Simoncellis Startnummer 58 wird nicht mehr vergeben, doch es gibt noch weitere gesperrte Nummern - Ein Überblick in Bildern

Fotostrecke: Alle MotoGP-Startnummern, die nicht mehr vergeben werden

Die Startnummer eines MotoGP-Piloten ist Teil seiner Marke und untrennbar mit dessen Erfolg oder Misserfolg verbunden. Manche Zahlen haben einen besonders hohen Stellenwert, etwa die Nummer 46 vom neunfachen Weltmeister Valentino Rossi oder die 93 vom amtierenden Champion Marc Marquez. Andere wiederum gehen auf tragische Weise in die Geschichte ein. Die Nummer 69 zum Beispiel, die von Nicky Hayden getragen wurde. Diese Nummer wurde nun auf Ewigkeit gesperrt.

Bereits sechsmal wurde in der Geschichte der Meisterschaft eine Startnummer gesperrt. Das bedeutet, dass sich kein nachfolgender Pilot diese Zahl aussuchen kann. Sie wird zu Ehren des Piloten, der sie zuletzt getragen hat, nicht mehr vergeben. Meist hat diese symbolische Geste einen traurigen Hintergrund.

2016 nach dem Tod des Moto2-Piloten Luis Salom in Barcelona wurde angekündigt, dass seine Startnummer 39 zurückgezogen werden soll. Allerdings wurde das offiziell nie gemacht, weshalb die Nummer in der Fotostrecke fehlt. Es wird allerdings erwartet, dass die offizielle Ankündigung in den kommenden Monaten erfolgen wird.

#34

#34
1/12

Foto: Dave Dyer

Kevin Schwantz wurde die Ehre als erstem Piloten zuteil. Der US-Amerikaner war in seiner gesamten Karriere (1986 bis 1995) mit der Startnummer 34 unterwegs.

Kevin Schwantz

Kevin Schwantz
2/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Schwantz gewann damit 25 Grands Prix und holte sich den WM-Titel 1993 in der 500er-Klasse. Seine ikonische Nummer darf nicht mehr verwendet werden.

#74

#74
3/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Hinter dieser Zahl steckt ein trauriges Schicksal. Daijiro Kato verwendete die Nummer 74 in seiner aktiven Zeit. Er kam 2002 in die Königsklasse.

Daijiro Kato

Daijiro Kato
4/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Kato war der große japanische Hoffnungsträger, verunfallte allerdings 2003 in Suzuka tödlich. Nach seinem Tod beschloss die Dorna, die Nummer nicht mehr zu vergeben.

#65

#65
5/12

Foto: Ducati Corse

Mit dieser Startnummer fuhr Loris Capirossi zu drei WM-Titeln. 1990 und 1991 in der 125er-Klasse, 1998 in der 250er-Klasse.

Loris Capirossi

Loris Capirossi
6/12

Foto: Crescent Suzuki

Der Italiener ist im Gegensatz zu Schwantz keine offizielle MotoGP-Legende, dennoch wurde seine Startnummer eingezogen.

#48 *

#48 *
7/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

* gilt nur für Moto2. Der Japaner Shoya Tomizawa gewann 2010 in Losail das allererste Rennen dieser Klasse. Er verlor noch in der selben Saison in Misano sein Leben.

Shoya Tomizawa

Shoya Tomizawa
8/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Daher wird auch seine Startnummer nicht mehr vergeben, allerdings nur in der mittleren Klasse.

#58

#58
9/12

Foto: Team Gresini

Diese Zahl ist untrennbar mit dem Spitznamen "SuperSic" verbunden. Marco Simoncelli trug die rote 58 auf seinem MotoGP-Bike ...

Marco Simoncelli

Marco Simoncelli
10/12

Foto: Team Gresini

... auch als er 2011 in Sepang tödlich verletzt wurde. Die Zahl lebt nun aber im Nachwuchsteam "SIC58" seines Vaters weiter.

#69

#69
11/12

Foto: Chris Jones

Der Weltmeister der MotoGP-Saison 2006 trug die 69 bis zu seinem letzten Rennen. Doch auch Nicky Hayden ereilte ein tragisches Schicksal.

Nicky Hayden

Nicky Hayden
12/12

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Der US-Amerikaner starb 2017 nach einem Radunfall. Seine Startnummer ist die bislang jüngste, die nicht mehr vergeben werden darf.

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