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"Gut, dass er bei Honda bleibt": Was von Lorenzo jetzt erwartet wird

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"Gut, dass er bei Honda bleibt": Was von Lorenzo jetzt erwartet wird
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan
22.08.2019, 12:55

Jorge Lorenzos guter Freund Max Biaggi hält den Entschluss, bei Honda zu bleiben, für richtig - Nicht nur er traut dem Spanier auf der RC213V noch einiges mehr zu

Mit ihren Wechseln zu anderen Herstellern hatten in dieser MotoGP-Saison sowohl Jorge Lorenzo bei Honda als auch Johann Zarco bei KTM zu kämpfen. Um beide rankten sich aufgrund anhaltender Anpassungsprobleme schnell Rücktrittsgerüchte, die sich im Fall von Zarco kurz nach dem KTM-Heimrennen in Spielberg bewahrheiten sollten.

Dort bat der Franzose seine Chefs um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Die verbleibenden acht Saisonrennen werden seine letzten mit KTM sein. Aus Sicht von Ex-MotoGP-Pilot Max Biaggi ein mutiger Schritt. "Johann hat klargemacht, was seine Probleme waren und warum er sich nicht im Stande fühlt, dieses Abenteuer fortzusetzen", schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

"Tatsächlich hat er für das nächste Jahr einen sehr guten Job aufgegeben, mit der Schwierigkeit, einen freien Platz in der MotoGP zu finden!", merkt Biaggi weiter an. "Kurz gesagt, er hatte viel Mut, aber vor allem war er sehr aufrichtig. Aufrichtigkeit in einer so wettbewerbsorientierten Welt ist etwas für mutige Menschen. Chapeaux, Johann!"

Biaggi: "Für ihn ist es besser, dort zu bleiben, wo er ist"

Die Situation von Lorenzo, mit dem Biaggi seit Jahren eng befreundet ist, schätzt er indes freilich etwas anders ein. Auch um den Spanier hatte es Rücktritts- und Wechselgerüchte gegeben. Von einem Überlaufen zu Ducati war gar die Rede. Doch aus seiner verletzungsbedingten Zwangspause gab Lorenzo selbst Entwarnung: Er wolle seinen Zweijahresvertrag erfüllen.

Aus Sicht von Biaggi war das der richtige Entschluss: "Was Ducatis Interesse an Lorenzo betrifft, so denke ich, dass eine Rückkehr von Jorge auf ein Motorrad, mit dem er sich schon als sehr konkurrenzfähig erwiesen hat, gut für die Weltmeisterschaft und für Ducati gewesen wäre, auch wenn es für ihn besser ist, dort zu bleiben, wo er jetzt ist."

"Wir brauchen einen starken Protagonisten wie Jorge. Er ist der Einzige, der in der Marquez-Ära eine Meisterschaft gewonnen hat!", erinnert sich Biaggi. Das war im Jahr 2015, als Lorenzo - damals noch auf Yamaha - mit fünf Punkten Vorsprung zu Teamkollege Valentino Rossi den Titel holte. Marc Marquez wurde damals nur Dritter. Es war Lorenzos bisher letzter Titelgewinn.

Honda-Markenkollege hat wichtig Rat für Lorenzo parat

Für das MotoGP-Wochenende in Silverstone hat der Spanier sein Comeback angekündigt. Nach vier verpassten Rennen wird es einiger Aufbauarbeit bedürfen, bis er sich wohl fühlt und weiter an die RC213V anpassen kann. Ein Prozess, von dem Markenkollege Cal Crutchlow (LCR-Honda) glaubt, dass er sich früher oder später auszahlen wird.

Cal Crutchlow

Trotz Startproblemen: Cal Crutchlow traut Lorenzo auf der Honda noch einiges zu

Foto: GP-Fever.de

"Ich denke, Jorge ist ein Weltmeister und er wird weiterhin sein Bestes geben", sagt der Brite im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Aber entspricht das auch dem, was ich und Marc geben, die wir das Motorrad in den vergangenen fünf Jahren gefahren sind? Das ist eine andere Geschichte." Crutchlow weiß selbst, wie schwer und langwierig ein Herstellerwechsel sein kann.

"Als ich zu Honda kam, konnte ich ihnen Feedback über die Unterschiede zu den vorherigen Bikes, die ich gefahren bin, im Vergleich zur Honda geben. Das ist nicht immer der beste Weg, weil ich herausgefunden habe, dass man am Ende das Paket verbessern muss, was man hat, anstatt zu versuchen, es anders zu machen", gibt er zu bedenken.

Crutchlow ist überzeugt: "Er wird am Ende schnell sein"

Crutchlow weiß: "Sie alle haben ihre eigene DNA, als Motorräder und als Hersteller und auch was Jorge tut... Wie gesagt, er ist ein Weltmeister, er ist kein dummer Kerl und ich denke, wenn man weiß, wie man fünf Weltmeistertitel gewinnt, weiß man mit Sicherheit, wie man Feedback gibt." Entsprechend viel traut er Lorenzo noch zu.

"Er wird zurückkommen und am Ende schnell sein. Ich weiß nicht, wann. Hoffentlich nicht an diesem Wochenende!", scherzt der LCR-Pilot vor seinem Heim-Grand-Prix in Silverstone und ergänzt: "Ich freue mich darauf, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir alle versuchen, so schnell wie möglich auf der Strecke zu fahren und es zu einem Honda 1-2-3 zu machen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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