"Haben Fortschritte gesehen": Lüthi beruhigt trotz Rückstand

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Gerald Dirnbeck
Autor: Gerald Dirnbeck
18.02.2018, 14:04

Der Schweizer Tom Lüthi wird auch am dritten Testtag in Thailand schneller, ist als 19. aber weit hinten zu finden. Arbeit am Set-up der Honda verbessert das Gefühl.

Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
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Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
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MotoGP-Rookie Tom Lüthi beendete den zweiten Wintertest in Thailand mit eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Spitze. Der Schweizer arbeitete an den drei Tagen an seinem Fahrstil. Nach so vielen Jahren in der mittleren Klasse fällt ihm die Umstellung auf die MotoGP noch schwer. Von Tag zu Tag steigerte sich Lüthi und belegte am Sonntag den 19. Platz. Sein Marc-VDS-Teamkollege Franco Morbidelli, ebenfalls ein Moto2-Aufsteiger, kam besser zurecht und hatte nur eine knappe Sekunde Rückstand.

"Wir haben an allen drei Tagen Fortschritte gesehen. Das ist der wichtigste Aspekt", zieht Lüthi Fazit. "Heute war es ein schwieriger Start in den Tag, weil keine Fortschritte kamen. Ich versuchte bessere Rundenzeiten, aber sie sind nicht gekommen." Insgesamt spulte Lüthi mit 81 Runden auch am dritten Tag ein immenses Arbeitspensum ab. Seine persönliche Bestzeit gelang ihm am Nachmittag im 71. Umlauf.

 

"Wir haben uns dazu entschieden, beim Motorrad einen Schritt zurück zu machen, um ein Gefühl für Änderungen beim Set-up zu bekommen", berichtet der 31-Jährige weiter. "Gegen Ende des Tages wurde mein Gefühl für den Vorderreifen besser. Das war eine große Hilfe. Dadurch konnte ich etwas schneller fahren und meinen Rückstand ein wenig reduzieren. Nun müssen wir so in Katar weitermachen, wenn wir für das erste Saisonrennen bereit sein wollen."

Der Losail-Circuit in Katar hat eine ganz andere Charakteristik. Drei Testtage bleiben Lüthi noch, bevor der erste offizielle Trainingstag beginnt. Marc-VDS-Teamchef Michael Bartholemy findet für seine beiden Rookies lobende Worte: "Franco und Tom können mit ihren Fortschritten hier in Thailand zufrieden sein. Es kann leicht passieren, dass ein Fahrer frustriert ist, wenn er das Gefühl hat, dass die Fortschritte nicht schnell genug kommen. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass es Zeit braucht, um ein MotoGP-Bike zu meistern. Ein methodischer und geduldiger Ansatz zahlt sich am Ende aus."

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