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Ein Blitzstart weckte hohe Erwartungen an Ai Ogura - Doch sein Rookie-Jahr war von Rückschlägen geprägt - Davide Brivio erklärt die Gründe für den Formverlust

Harte Rookie-Saison für Ai Ogura: Wie Davide Brivio das Auf und Ab bewertet

Ai Ogura erlebte letztendlich eine schwierige erste MotoGP-Saison

Foto: Getty Getty

Ai Ogura kam 2025 als Moto2-Weltmeister in die MotoGP und sorgte gleich zu Beginn für Furore. Beim Saisonauftakt in Thailand, wo es im Vorfeld zwei Testtage gegeben hatte, raste der Japaner im Sprint zu Platz vier. In seinem ersten Grand Prix bestätigte Ogura sein Talent mit Rang fünf.

Allerdings sollte es sein einziges großes Highlight bleiben. Seine weiteren Top-10-Ergebnisse waren Platz neun in Austin, Rang acht in Jerez, zehnte Plätze in Le Mans und Mugello, Platz sechs in Barcelona sowie ein zehnter Platz in Sepang und Platz sieben in Portimao.

"Ich habe zu meiner ersten MotoGP-Saison nichts Besonderes zu sagen", meint Ogura im Resümee. "Ich bin einfach gefahren, hatte viele Stürze und Verletzungen. Trotz dieses schwierigen Jahres gibt es immer noch viele positive Aspekte."

"Irgendwann während der Saison dachte ich, vielleicht bin ich nicht gut genug. Aber nach der Verletzung habe ich begonnen, das Motorrad wieder ordentlich zu fahren, gerade in den schwierigen Momenten. Die letzten beiden Rennen waren ziemlich in Ordnung."

"Ich sehe also weiterhin eine Zukunft, daher ist es in Ordnung. Ich bin wirklich froh, meine Rookie-Saison abgeschlossen zu haben." Der Japaner meint im Rückblick außerdem, dass die starke Performance beim Saisonauftakt im Endeffekt alles viel schwieriger machte.

Bei Ogura wurden insgesamt 16 Stürze gezählt. Vier Rennen musste er wegen Verletzungen auslassen, darunter konnte er auch bei seinem Heimrennen in Motegi nicht antreten. Es war insgesamt ein schwieriges Jahr.

Trackhouse-Aprilia-Teammanager Davide Brivio versucht, die Situation realistisch einzuordnen: "Als wir das erste Rennwochenende hatten, an dem er im Sprint Vierter und im Rennen Fünfter wurde, wussten wir, und wir haben auch darüber gesprochen, dass das nicht normal ist."

Davide Brivio

Davide Brivio ordnet Oguras Saison realistisch ein

Foto: Alexander Trienitz

"Wir nehmen es, vielen Dank, großartige Arbeit. Wir nehmen es. Und jetzt gehen wir in eine normale Rookie-Saison über. Eine Rookie-Saison verläuft auf und ab: einige gute Strecken, einige schlechte Strecken."

"Aber wir hatten die große Komplikation mit den Verletzungen, weil sie uns gebremst haben", sagt Brivio gegenüber Motorsport.com, eine Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

Stürze und Verletzungen im Frühling raubten Ogura auch Selbstvertrauen. "Wenn man sich verletzt, verpasst man Rennen, und dann braucht man vielleicht ein oder zwei Rennen, um wieder in eine gute Form zu kommen", weiß Brivio aus Erfahrung. "Wir haben viel verloren."

"Wir haben in dieser Phase viel Zeit verloren. Trotzdem konnten wir sehen, dass er in mehreren Rennen, auch zuletzt, vielleicht kein gutes Qualifying hatte, aber das Tempo im Rennen war immer sehr gut. Also hat er den Speed."

"Es ist eine Frage eines besseren Qualifyings, um weiter vorne zu starten und mit der Gruppe mitzufahren." Ein besseres Qualifying ist laut Brivio im nächsten Jahr der erste Schritt, den man sich mit Ogura vornimmt.

Denn abgesehen vom fünften Startplatz in Thailand qualifizierte sich Ogura nur zwei weitere Male in den Top 10. Das war Startplatz zehn in Katar sowie im Herbst noch Platz acht in Barcelona. Sein Potenzial zeigte sich punktuell.

Für Brivio ist das Auf und Ab aber normal: "In der Geschichte des Motorradrennsports haben wir alles gesehen: Rookies wie Marc Marquez, der im ersten Jahr die Meisterschaft gewonnen hat, oder seinen Bruder, der einige Jahre brauchte, um ein Topfahrer zu werden."

"Jeder Fahrer braucht seine eigene Zeit. Es kann sechs Monate dauern, es kann zwei Jahre dauern. Das spielt keine Rolle", so Brivio gegenüber MotoGP.com. "Aber im Fall von Ai bin ich definitiv, ich würde sagen zu 100 Prozent, sicher, dass das Talent da ist, das Potenzial da ist."

"Mir gefällt seine Herangehensweise ans Rennfahren sehr, seine Denkweise. Und ich bin sicher, dass er in Zukunft einer der Spitzenfahrer sein wird. Abgesehen von Verletzungen haben wir im Grunde das getan, was wir tun mussten."

"Diese Saison sollte eine Saison sein, um Erfahrung zu sammeln, Dinge zu lernen, Dinge zu verstehen. Im Winter denkt man über das nächste Jahr nach. Wenn Ai in Sepang sein wird, weiß er viel besser, was ihn erwartet, was auf ihn zukommt, wo er stärker sein muss, wo er bereits stark ist und was er verbessern muss - solche Dinge. Und jeder Fahrer braucht seine eigene Zeit."

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