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Highsider im Qualifying, Ausritt im Rennen: Vergebene Chance von Vinales?

Schnellster am Freitag, Highsider im Qualifying, Ausritt im Grand Prix - Maverick Vinales blickt auf ein turbulentes Sachsenring-Wochenende - Vergebene Chance?

Highsider im Qualifying, Ausritt im Rennen: Vergebene Chance von Vinales?

Zu Beginn des MotoGP-Wochenendes auf dem Sachsenring zählte Maverick Vinales zum Kreis der Favoriten. Das erste Training beendete der Aprilia-Werksfahrer an der dritten Stelle und das zweite sogar als Schnellster. Auch Samstagvormittag war der Spanier als Dritter im Spitzenfeld dabei. Doch dann wendete sich das Blatt.

Gegen Ende des Qualifyings hatte Vinales in Kurve 10 vor der Waldmann-Kurve einen heftigen Highsider. "Ich war am Limit, das kann passieren", seufzt er über diesen schweren Sturz. "Wenn man in voller Schräglage ist und ans Gas geht, kann das Hinterrad wegrutschen."

"Wenn man für eine Qualifying-Runde mehr Leistung freigibt und die Traktionskontrolle zurückdreht, dann kann so etwas passieren. Ich hatte nicht erwartet, dass ich dort einen Highsider haben würde. Der Reifen hat nachgegeben."

 

"Ich dachte, ich könnte die Situation retten, aber als der Reifen wieder Grip fand, bin ich abgeworfen worden. Der Aufprall im unteren Rückenbereich und beim Fuß war hart. Ich hatte im ersten Moment Sorgen, denn vor drei Jahren habe ich mir einen Bruch in der Hüfte zugezogen."

Weil Vinales starke Schmerzen hatte, suchte er das Medical Centre auf. Dort konnten die Ärzte Entwarnung geben. "Im Medical Centre haben sie Röntgenaufnahmen gemacht und glücklicherweise war nichts gebrochen", sagt Vinales und betont: "Das war eine Erleichterung."

Offen war zunächst, ob er im Sprint fahren würde. Schließlich entschied er sich für den Start von Position sieben: "Ich war mir aber nicht sicher, denn zunächst konnte ich mich kaum bewegen. Mit Schmerzen kann man leben, deshalb bin ich das Rennen gefahren."

 

"Ich wollte es auf dem Motorrad probieren und alles für Sonntag verstehen. Körperlich war es okay", bestätigte Vinales nach dem Sprint. Im Samstagsrennen lieferte er sich ein enges Duell mit Marc Marquez (Gresini-Yamaha).

Im Fotofinish hatte Marquez die Nase um drei Tausendstelsekunden vorne. Somit wurde Vinales Siebter. "Wir hatten viele Probleme mit dem Vorderreifen. Wir wissen nicht warum. Das schien aber normal zu sein, denn auch Raul hatte dieses Problem."

Bei Raul Fernandez hatte das Trackhouse-Team für den Sprint einen zu hohen Luftdruck im Vorderreifen gewählt. Das gleiche Problem bei Vinales? "Nein, ich bin das ganze Rennen jemandem nachgefahren. Dadurch war der Druck im Vorderreifen höher als im Training."

Ausritt im Rennen ins Kiesbett

Im Grand Prix fuhr Vinales in der Anfangsphase an der sechsten Stelle. Dann gab es den nächsten Schreckmoment. "Ich wusste gar nicht, wie ich sitzengeblieben bin", schüttelt Vinales den Kopf. In Kurve 8 war er durchs Kiesbett gepflügt.

"Am Kurveneingang hatte ich, ohne am Gas zu sein, einen heftigen Highsider. Ich dachte schon, dass ich hoch fliegen würde. Aber dann fanden die Reifen Grip und das Motorrad fuhr geradeaus." Er blieb sitzen und sortierte sich als 18. wieder ein.

 

Ins Ziel kam Vinales schließlich als 13. Wäre ohne der beiden Highsider mehr möglich gewesen? "Wir müssen daraus lernen. Wir sind jetzt seit einigen Rennen nicht auf dem Level, auf dem wir sein wollen."

"Am Freitag erreichen wir das Limit und es ist sehr schwierig, schneller zu werden. Am Freitag sieht es so aus, dass wir im Rennen mitkämpfen können, aber dann fehlen zehn Sekunden. Miguel [Oliveira] hatte für mich die Chance um den Sieg zu kämpfen."

"Aber dann fehlen auch ihm im Rennen zehn Sekunden. Das ist schwierig zu verstehen." Aprilia beginnt ein Rennwochenende immer auf einem guten Level. Aber dann steigert sich Ducati von Training zu Training, um dann am Sonntag zu dominieren.

Ein weiterer Faktor für Vinales ist: "Manchmal ändert sich das Verhalten des Motorrads komplett, wenn man alleine oder in einer Gruppe fährt. Ich weiß nicht, ob wir anders an die Rennwochenenden herangehen müssen, ob wir das Motorrad besser in einer Gruppe verstehen."

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