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Honda-Debüt für Pol Espargaro: "Gut, sich mit Bradl vergleichen zu können"

In Katar absolvierte Pol Espargaro seinen ersten Testtag auf der Honda RC213V - Was er gelernt hat und welchen Vergleich er zur KTM RC16 zieht, die er vorher pilotierte

Honda-Debüt für Pol Espargaro: "Gut, sich mit Bradl vergleichen zu können"

Am ersten offiziellen Testtag der MotoGP in Katar feierte Pol Espargaro sein Debüt auf der Honda RC213V. Der Spanier war einer der ersten, der während der siebenstündigen Session auf die Strecke ging. Insgesamt absolvierte er 68 Runden und beendete den Tag mit 1,2 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit.

"Es gab viel zu tun, wie man sich vorstellen kann. Vor allem die Grenzen des Motorrads auszuloten, ist ziemlich schwierig mit diesem Starterfeld von jungen Fahrern, super starken Fahrern. Man muss sofort pushen und man muss schnell sein, sonst ist man sehr, sehr weit weg", resümiert der ehemalige KTM-Pilot.

"Als erster Tag war es okay. Wir haben nur das Motorrad gecheckt, Dinge wie die Bremsen, die Hinterradbremse, die Position auf dem Motorrad, ganz grundlegende Dinge, nicht die Elektronik oder große Dinge wie das Chassis oder dergleichen. Ich habe nur versucht, so viel wie möglich zu lernen."

Espargaro: Bradl kennt das Limit besser als ich

Weil er so früh gestartet ist, seien ihm am Ende die Reifen ausgegangen, sodass er mit frischem Gummi keine Zeitattacke mehr starten konnte. "Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden und freue mich auf Samstag. Dann wird es ein besserer Tag werden."

Wichtigster Anhaltspunkt für die eigene Performance ist Stefan Bradl, der beim Katar-Test die Honda von Marc Marquez pilotiert. Dieser kuriert noch immer seine schwere Verletzung am rechten Oberarm, hofft aber, zum Saisonauftakt fit zu sein. Ersatzpilot Bradl beendete den Samstag als Zweitschnellster.

"Sein Vertrauen ins Vorderrad ist sicherlich viel größer als meins", analysiert Espargaro. "Es gibt Bereiche, in denen wir mehr oder weniger dasselbe zu tun, und in anderen, selbst wenn ich versuche, hart zu bremsen, habe ich noch Spielraum. Auch beim Bremse loslassen in der Mitte der Kurve ist er schneller."

"Aber das sind normale Dinge, wo er die Limits einfach besser kennt als ich und nicht zwei oder drei Runden auf frischen Reifen braucht, um eine schnelle Rundenzeit zu setzen", erklärt der Spanier weiter. Er fuhr seine Bestzeit auf einem sieben Runden alten Reifen. "Das verdeutlicht den Rückstand, den ich habe."

"Am Samstag werde ich mich weiter steigern", blickt er optimistisch voraus. "Ich werde weiter pushen und wenn der erste Sturz dann kommt, sagt mir das, wo das Limit liegt."

Honda RC213V und KTM RC16 "sehr verschieden"

Wenn Espargaro die Honda RC213V mit der KTM RC16 vergleicht, mit der er die vergangenen vier Jahre fuhr, hält er fest: "Sie sind zu unterschiedlich, um sie zu vergleichen. Zumal ich drei Monate nicht mehr mit diesen Motorrädern gefahren bin."

Außerdem helfe es ihm nicht wirklich, sich zu erinnern, wie es mit der KTM war. Denn: "Sie sind sehr, sehr unterschiedlich. Ich meine, sicher sind es Motorräder, mit denen man ein bisschen kämpfen muss, um das Ergebnis zu bekommen. Aber abgesehen davon ist alles andere sehr, sehr anders."

Trotzdem fühle es sich schon gut an mit der Honda, betont der Spanier. "Das Wichtigste ist, ein Gefühl für die Front zu bekommen, dort gewinnst du die Zeit beim Bremsen und generierst Kurvenspeed. Das Heck habe ich schon mehr oder weniger unter Kontrolle beim Beschleunigen und in der Mitte der Kurve."

"Muss mich noch mehr ans Motorrad anpassen"

Jetzt gehe es darum, "ein bisschen mehr zu pushen und an die Grenzen zu gehen und zu erkennen, wo ich verliere", sagt Espargaro. Zu viel am Motorrad verändern, will er dafür nicht. Das Testen neuer Teile überlässt er deshalb lieber erst einmal Bradl, der dafür am Samstag sogar ein dritte Bike in der Box hatte.

"Er arbeitet hart und war sehr schnell. Es ist gut, sich mit ihm vergleichen und gegenchecken zu können", weiß der Honda-Neuzugang. "Ich habe alles, was ich will, um es auszuprobieren und zu testen. Letzten Endes glaube ich nicht, dass es für mich im Moment gut ist, das Motorrad alle fünf Runden zu ändern."

"Ich muss mich erst noch an die Basis gewöhnen, an den Charakter des Motorrads. Wen ich schnellere Zeiten fahre und mich mehr auf dem Niveau der anderen befinde, dann können wir anfangen, das Motorrad mehr an mich anpassen. Im Moment muss ich mich noch mehr dem Motorrad anpassen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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