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Honda hat Fabio Quartararo für 2027 verpflichtet - Joan Mir und Luca Marini sind ohne Vertrag - Beide wollen dennoch im Werksteam bleiben

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Der Sprint in Jerez: Joan Mir stürzt, Luca Marini wird Neunter

Foto: JORGE JORGE

Die MotoGP-Zukunft von Joan Mir und Luca Marini ist offen. Das Honda-Werksteam setzt für 2027 auf Ex-Yamaha-Weltmeister Fabio Quartararo. Gerüchte bringen David Alonso mit dem zweiten Platz in Verbindung.

Nach dem Ausstieg von Suzuki holte Honda Mir ins Team. Seit 2023 fährt der Ex-Weltmeister die RC213V. Im ersten Jahr belegte er WM-Rang 22, im zweiten verbesserte er sich mit Platz 21 kaum.

Erst im vergangenen Jahr gelangen Mir in Japan und in Malaysia dritte Plätze. Aber viele Stürze und Ausfälle verhinderten weitere respektable Ergebnisse. Dieser Trend setzte sich auch zu Beginn der Saison 2026 fort.

Mit Platz sieben im Thailand-Sprint und Platz 15 im Spanien-Grand-Prix sammelte Mir bei den ersten vier Rennwochenenden lediglich vier WM-Punkte. Ausfälle und Stürze verhinderten erneut weitere Punkteplatzierungen.

Das ist auch ein Grund, warum Mir bisher kein neues Angebot von Honda erhalten hat. Trotzdem sagte der 28-Jährige zuletzt in Jerez: "Ich glaube nicht, dass ich es verdienen würde, für ein anderes Team als das offizielle Honda-Team zu fahren."

"Ich bin nicht hier, um irgendetwas zu fordern. Ich denke, ich bin ein Fahrer, der garantieren kann, dass ich vorne dabei bin, wenn das Motorrad funktioniert. Das ist es, worauf wir hinarbeiten müssen."

"Außerdem muss ich ein Projekt finden, das mich motiviert. Wenn mich etwas nicht motiviert, werde ich es nicht tun. So einfach ist das. Ich stehe nicht am Anfang meiner Karriere, wo man alles mitmacht."

Joan Mir

Joan Mir findet, dass er sich ein gutes Motorrad verdient

Foto: Icon Sportswire

"Wenn ich etwas tue, dann weil es Sinn ergibt, weil wir vorwärtskommen und weil wir alles geben, denn ich beweise, dass ich schnell bin. Was die Dinge betrifft, die ich nicht kontrollieren kann, das müssen wir abwarten."

"Aber ich glaube, ich liefere mehr als genug Gründe, um im nächsten Jahr ein gutes Motorrad zu bekommen." Gerüchte bringen ihn mit Trackhouse-Aprilia in Verbindung, wo Teamchef Davide Brivio einen erfahrenen Fahrer sucht.

Auch Marini will im Werksteam bleiben

Auch Marini soll bisher kein neues Angebot von Honda erhalten haben. Der Italiener wird von den Honda-Ingenieuren für seine Arbeit geschätzt. Aus diesem Grund zeigte auch Yamaha Interesse an Marini.

Diese Tür hat sich geschlossen, als sich Yamaha neben Jorge Martin für Ai Ogura entschied. Deshalb ist Marinis Zukunft offen. Möglicherweise wird es im nächsten Jahr drei Honda-Teams geben, denn Tech3 könnte von KTM zu Honda wechseln.

Auf die Frage, ob Hondas Ambitionen, mit drei Teams auf dem Grid vertreten zu sein, seinen Verbleib beim japanischen Hersteller begünstigen würden, antwortete Marini in Jerez: "Davon habe ich nichts gehört."

Luca Marini

Luca Marini will mit Honda die Früchte seiner Arbeit ernten

Foto: Getty Images Europe

"Aber es wird für mich ohnehin keinen großen Unterschied machen, ob Honda im nächsten Jahr sechs Motorräder auf die Strecke schickt. Was ich will, ist beim Werksteam zu bleiben."

"Wir leisten großartige Arbeit. Das Motorrad hat eindeutig einen Schritt nach vorne gemacht. Aus Herstellersicht sind mehr Motorräder auf der Strecke besser. Mehr Daten und mehr Chancen, um bessere Ergebnisse einzufahren."

Marini versucht, die Ingenieure mit seiner Arbeit zu überzeugen: "Es wäre fantastisch, mit Honda und dem Werksteam weiterzumachen, denn wir leisten meiner Meinung nach großartige Arbeit."

"Wir haben in diesen paar Jahren einen fantastischen Schritt nach vorne gemacht. Es wäre schön, den Kreis zu schließen und in den nächsten Jahren um die Podiumsplätze zu kämpfen."

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