Honda-Erfolg: Die Gründe für den Sachsenring-Sieg von Marc Marquez

Marc Marquez fährt den ersten Sieg seit November 2019 ein und erlöst damit Arbeitgeber Honda: Der Spanier rechnet allerdings nicht mit weiteren Siegen

Honda-Erfolg: Die Gründe für den Sachsenring-Sieg von Marc Marquez

Mit dem Sieg auf dem Sachsenring hat Honda-Pilot Marc Marquez eine 581-tägige Durststrecke beendet. So lange mussten er und Arbeitgeber Honda seit dem MotoGP-Saisonfinale 2019 in Valencia auf einen weiteren Sieg warten. Doch Teammanager Alberto Puig warnte aber bereits davor, dass der Sieg nicht der finale Durchbruch war und Honda weiterhin zu kämpfen haben wird (mehr Infos).

Wie erklärt sich Marquez den Sieg auf dem Sachsenring? "Es waren zwei Dinge dafür verantwortlich: Ich fuhr mit weniger körperlichen Einschränkungen und die Schwächen unserer Maschine wirkten sich weniger stark aus. Alle Hondas waren an diesem Wochenende besser", erkennt Marquez.

"Im Rennen hatten die Honda-Piloten aber wieder zu kämpfen", bemerkt Marquez, der mit Abstand bester Honda-Pilot war. HRC-Teamkollege Pol Espargaro wurde mit 14,8 Sekunden Rückstand Zehnter. Takaaki Nakagami kassierte als 13. magere drei WM-Punkte.

Vorderreifen-Management bereitet Honda große Probleme

Probleme bereiten den Honda-Piloten nach wie vor die Vorderreifen. "Es ist ziemlich schwierig, das zu managen. Die anderen Fahrer müssen sich nur um den Hinterreifen sorgen. Wir müssen auch auf den Vorderreifen aufpassen", bestätigt Marquez.

Renn-Action beim GP Deutschland 2021 auf dem Sachsenring: Marc Marquez, Repsol Honda Team MotoGP, führt
Renn-Action beim GP Deutschland 2021 auf dem Sachsenring: Marc Marquez, Repsol Honda Team MotoGP, führt
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

1. Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team
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"Im ersten Teil des Rennens fuhr ich langsam. Das machte ich, um den Vorderreifen zu schonen und nicht um mir den Hinterreifen einzuteilen", berichtet der Sieger des Rennens. "Wir müssen an viele Dinge denken und arbeiten an vielen Dingen, die wir für die Zukunft verbessern möchten."

Für die bevorstehenden Rennen hat Marquez keine allzu hohen Erwartungen: "Wir werden bei den kommenden Rennen erneut zu kämpfen haben, um es ins Q2 zu schaffen. Wir werden uns in der gleichen Situation befinden wie in Mugello und Barcelona. Wir benötigen Zeit. Die Motivation ist aber vorhanden."

Barcelona-Test brachte die Trendwende

Nach drei Nullern in Le Mans, Mugello und Barcelona nutzte Marquez die Gelegenheit, um beim Montagstest in Barcelona neu zu beginnen. "Der Montags-Test in Montmelo war sehr wichtig für mich. Es war das erste Mal für mich, dass ich ohne Druck fahren konnte, wie ich will", berichtet der Spanier.

"Es war mein Vorsaison-Test. Es war nur ein Tag, doch ich fuhr viele Runden. Es half, um zu verstehen, wie ich fahren muss", erklärt Marquez und stellt fest: "Diese Reifen sind anders. Sie sind identisch wie die 2020 in Jerez. Doch die Fahrweise änderte sich aber ein bisschen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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