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Iannone-Comeback in der MotoGP? Laut Tardozzi "ziemlich schwierig"

Bleibt Andrea Iannone in der WSBK oder gibt es ein MotoGP-Comeback? Wie Davide Tardozzi von Ducati die Chancen des Italieners bewertet und was er ihm rät

Iannone-Comeback in der MotoGP? Laut Tardozzi "ziemlich schwierig"

Nach seiner Dopingsperre hat Andrea Iannone in der Superbike-WM Fuß gefasst und mit GoEleven-Ducati bereits einige Achtungserfolge erzielen können. Wie es im nächsten Jahr für ihn weitergeht, ist noch unklar. Neben einem Verbleib in der WSBK steht auch eine Rückkehr in die MotoGP im Raum.

Dass Iannone zurück in die Königsklasse will, ist kein Geheimnis. Und bei Pramac könnte sich für den Italiener tatsächlich eine Tür öffnen. "Wie wir wissen, ist Paolo Campinoti (Pramac-CEO; Anm. d. R.) ein großer Bewunderer von ihm", sagt Ducati-Teammanager Davide Tardozzi im Gespräch mit GPOne.com.

Er glaubt jedoch auch, "dass die Sache aus mehreren Gründen ziemlich schwierig ist". Zwar mache sich Iannone in der WSBK sehr gut. "Aber die MotoGP ist ein Schritt weiter und ich weiß nicht, ob er das nach so vielen Jahren noch verdauen kann."

"Außerdem hat sich die Art des Fahrens verändert und gleichzeitig auch die Eigenschaften der Motorräder", betont der erfahrene Manager. Deshalb rät er Iannone: "In Anbetracht seines Alters sollte Andrea versuchen, in der SBK gut zu sein."

"Sicherlich hat er die MotoGP im Kopf, aber ich sehe es als schwierig an, dass er dorthin kommen kann. Er ist jedoch ein Naturtalent, und ich erinnere mich an etwas, das mir (Marc) Marquez vor ein paar Jahren gesagt hat: Iannone war der einzige Fahrer, den Marc in der Moto2 fürchtete", verrät der Ducati-Teammanager.

Um er gibt zu: Wäre er an Iannones Stelle, würde er es natürlich versuchen. "Er ist ein talentierter Fahrer, der Leidenschaft hat. Ich persönlich denke, dass es richtig ist, dass er versucht, in die MotoGP zurückzukehren", betont Tardozzi. "Denn wenn er an seine eigenen Qualitäten glaubt, muss er es versuchen."

"Gleichzeitig sage ich aber auch, dass es schwierig sein wird, weil ich weiß, wie die Dynamik im Fahrerlager ist. Aber eines ist sicher: Wenn ein Fahrer im Rennsport etwas erreichen will, muss er daran glauben und es versuchen. Wenn er also glaubt, dass er stark ist, muss er es versuchen", so Tardozzi abschließend.

Iannone selbst verriet noch vor dem jüngsten Superbike-Wochenende in Misano, dass er ein paar Angebote auf dem Tisch habe, es aber noch etwas zu früh sei. Sein Hauptziel liege aber darin, ein Werksmotorrad in einem Werksteam zu fahren.

Was ein mögliches Comeback in der MotoGP angeht, sagte der 34-Jährige gegenüber GPOne.com: "Ich schließe nichts aus. Diejenigen, die wissen wollen, was meine Prioritäten sind, kennen sie. Das Gute ist, dass ich weiß, dass es so oder so machbare Optionen gibt, und dass ich bereits eine Priorität habe."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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