"Ich schreibe ein Buch": "Pecco" Bagnaia über sein Trainings-Desaster in Buriram
Francesco Bagnaia startet in Buriram mit einem Dämpfer und wird im Freitagstraining nur 15. - Der Ducati-Star verpasst damit den direkten Einzug in Q2
Francesco und seine Schwester Carola Bagnaia an einem schwierigen Freitag
Foto: Getty Getty
Nach den Vorbereitungstests in Sepang (Malaysia) und Buriram (Thailand) war Francesco Bagnaia zuversichtlich, dass er mit der weiterentwickelten Ducati wieder sein altes, gutes Gefühl gefunden hat. Deshalb blickte der zweimalige MotoGP-Weltmeister dem Saisonauftakt in Buriram an diesem Wochenende optimistisch entgegen.
Doch dann gab es bereits im Freitagstraining einen herben Rückschlag. Bagnaia wurde 15. und verpasste damit die direkte Q2-Qualifikation. Sein Rückstand auf die Spitze betrug 1,3 Sekunden. Teamkollege Marc Marquez fuhr am Ende auf den zweiten Platz.
Was war diesmal bei Bagnaia los? "Wenn ich meine Karriere beende, schreibe ich ein Buch über dieses Training. Nichts, ich habe einfach ... eher mein Fehler. Ich habe nicht gut gearbeitet. Ich war viel zu hektisch."
"Vor dem Training haben wir beschlossen, das Set-up ein wenig zu ändern. Aber das ging in die falsche Richtung. Und sobald ich gesehen habe, dass der Himmel dunkler wurde, haben wir beschlossen, frische Reifen aufzuziehen, um eine bessere Runde hinzubekommen."
"Aber mit diesem Set-up hatte ich echt zu kämpfen. Und dann war ich zu spät dran. Also: mein Fehler. Ich muss ruhiger bleiben. Für den ersten Tag der Saison hätte es besser laufen können, aber ich muss einfach ruhiger bleiben."
Trotzdem ist Bagnaia überzeugt, dass das Ergebnis den Umständen geschuldet ist, etwa dem Wind und einzelnen Regentropfen, denn grundsätzlich fühlt er sich mit seinem Motorrad sehr wohl: "Ziemlich gut. Klar ist, dass sich die Bedingungen im Vergleich zum Test geändert haben."
"Vielleicht lag das am Regen in den vergangenen Tagen, aber okay. Heute Morgen war ich mit dem Motorrad ziemlich zufrieden. Wir hatten mit dem Reifenverschleiß ein wenig zu kämpfen, und wir haben gesehen, dass Aprilia mit Bezzecchi richtig konkurrenzfähig war."
"Ich denke, dass er im Moment drei oder vier Zehntel schneller ist, aber vom Gefühl her war es ziemlich gut." Laut Bagnaia konnte das problematische Verhalten seiner Ducati im Vorjahr gelöst werden.
"Beim Anbremsen und am Kurveneingang sieht es so aus, als könntest du später bremsen und das Motorrad früher besser zum Stehen bringen. Das ist für mich eine gute Verbesserung. Ja, das sorgt für mehr Stabilität."
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