Italienische Momente in Silverstone: Ducati und Aprilia schreiben Geschichte

Der Großbritannien-Grand-Prix 2022 war das erste Rennen der Motorrad-Königsklasse seit 1968, bei dem die Top 5 von italienischen Bikes belegt wurden

Italienische Momente in Silverstone: Ducati und Aprilia schreiben Geschichte
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Die Motorrad-WM 2022 hat sich am vergangenen Wochenende in Silverstone mit einem einmal mehr engen Rennen aus der Sommerpause zurückgemeldet. In der Rangliste der Rennen mit den engsten Top-15-Ergebnissen taucht Silverstone 2022 an fünfter Stelle auf.

Abgesehen davon wurde in Silverstone aber auch eine Jahrzehnte alte Statistik neu geschrieben. Denn zum ersten Mal seit 54 Jahren wurden die ersten fünf Positionen im Rennergebnis allesamt von Herstellern aus Italien belegt, konkret von Ducati und Aprilia.

Francesco Bagnaia (Ducati) siegte vor Maverick Vinales (Aprilia), Jack Miller (Ducati), Enea Bastianini (Gresini-Ducati) und Jorge Martin (Pramac-Ducati). Dieses rein italienische Top-5-Ergebnis bezüglich der Marken folgte direkt auf ein rein italienisches Top-4-Ergebnis.

Denn beim Grand Prix der Niederlande in Assen - dem letzten Rennen vor der Sommerpause - hatten Bagnaia, Marco Bezzecchi (VR46-Ducati), Vinales sowie Aleix Espargaro (Aprilia) für vier italienische Bikes auf den ersten vier Positionen im Rennergebnis gesorgt. Das wurde in Silverstone noch getoppt.

Das zuvor letzte Rennen der Königsklasse, bei dem es fünf italienische Bikes in die Top 5 geschafft hatten, war der Grand Prix der Nationen am 15. September 1968 in Monza. Damals wurde das 500er-Rennen von Giacomo Agostini (MV Agusta) gewonnen vor Renzo Pasolini (Benelli), Angelo Bergamonti (Paton), Alberto Pagani (Linto) und Silvano Bertarelli (Paton).

Die Hersteller MV Agusta, Benelli und Paton gibt es heute noch, Linto allerdings nicht mehr.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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