Jack Miller: Silverstone-Vergleich zeigt Ducatis Fortschritte

Ducati-Pilot Jack Miller erklärt am Beispiel Silverstone, in welchen Bereichen die GP21 deutlich besser ist als die GP19 von vor zwei Jahren - Vorfreude auf Austin

Jack Miller: Silverstone-Vergleich zeigt Ducatis Fortschritte

Einen Podestplatz hat Ducati am vergangenen Wochenende beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone knapp verpasst. Zwar lag Jack Miller in der letzten Runde kurzzeitig an dritter Stelle, musste dann aber den kurz zuvor überholten Aleix Espargaro doch wieder ziehen lassen und kam mit 0,149 Sekunden Rückstand auf den Aprilia-Piloten als Vierter ins Ziel.

Dennoch wurde am Silverstone-Wochenende laut Miller deutlich, welcher Fortschritt Ducati mit der aktuellen GP21 im Vergleich zur GP19 gelungen ist. Die GP19 hatte der Australier in der Saison 2019 im Pramac-Team pilotiert. Und mit eben dieser GP19 waren die Ducati-Stars bis zum vergangenen Wochenende zuletzt in Silverstone angetreten. Denn in der MotoGP-Saison 2020 war der Großbritannien-Grand-Prix eines der Rennen, die coronabedingt abgesagt wurden.

"Richtig cool, das Gefühl von 2019 mit dem von jetzt zu vergleichen. Das zeigt, wie stark das Bike in dieser Zeit weiterentwickelt und verbessert worden ist. Vor allem im ersten Sektor mit den Richtungswechseln ist ein großer Schritt spürbar", so Miller in Anspielung auf die Passagen Maggotts, Becketts und Chapel, die zusammen eine Sequenz aus Links-Rechts-Links-Rechts-Links bilden.

Jack Miller

Silverstone 2019: Mit der GP19 musste Miller in Maggotts mehr Kraft aufwenden

Foto: Motorsport Images

Die Fortschritte im Vergleich zu vor zwei Jahren wurden gerade in dieser Streckenpassage "vor allem auch körperlich deutlich", wie Miller anführt. "Das ist sogar der Hauptaspekt. Das Bike lässt sich viel einfacher umlegen. Es braucht mittlerweile viel weniger Kraft am Lenker, um die gleiche Wirkung zu erzielen."

"Das hilft zum einen beim Thema Reifenverschleiß, weil man das Bike nicht so sehr in die Schräglage zwingen muss. Zum anderen hilft es beim Thema Renntempo, weil sich das Bike einfach viel präziser fahren lässt", erklärt der Ducati-Werkspilot und stellt heraus, dass die GP21 im Vergleich zur GP19 "einfach insgesamt besser geworden" ist.

"So gesehen sind wirklich große Fortschritte gelungen und das stimmt mich außerordentlich zuversichtlich, wenn ich beispielsweise an Texas denke. Auch dort gibt es viele Richtungswechsel", sagt Miller. Damit spricht er auf den Circuit of The Americas in Austin an. Der steht als Austragungsort für den Grand Prix von Amerika trotz der aktuellen Coronavirus-Situation in Texas weiterhin für das erste Oktober-Wochenende im MotoGP-Kalender 2021.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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