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Jack Miller über neuen Ducati-Trick: "Eine Launch-Control am Kurvenausgang"

Seit Thailand verwendet Jack Miller das weiterentwickelte Holeshot-Device von Ducati, mit dem während der Fahrt das Heck abgesenkt werden kann

Jack Miller über neuen Ducati-Trick: "Eine Launch-Control am Kurvenausgang"

Ducati hat die nächste Innovation in der MotoGP perfektioniert. Die italienischen Ingenieure haben das Holeshot-Device für den Start weiterentwickelt. Der Fahrer kann dieses System nun auch während der Fahrt mit einem Schalter am linken Lenkergriff aktivieren. Über ein mechanisches System wird ein kleiner Hydraulikbehälter bei der Hinterradaufhängung angesteuert, der das Heck zusammenstaucht.

Das System bietet mehrere Vorteile. Es wirkt mehr Druck auf den Hinterreifen, wodurch beim Beschleunigen die Traktionskontrolle weniger stark eingreift. Dadurch wird mehr Kraft auf den Boden übertragen und die Beschleunigung ist besser. Außerdem wird die Neigung zu Wheelies reduziert, wodurch ebenfalls die Elektronik weniger eingreifen muss.

Das ist der ursprüngliche Vorteil für den Start. Ducati nutzt das nun auch während der Runde am Kurvenausgang. "Beschleunigung", nennt Jack Miller den entscheidenden Vorteil des Systems. "Es ist wie eine Launch-Control am Kurvenausgang." Der Pramac-Pilot verwendet dieses weiterentwickelte System schon seit dem Grand Prix von Thailand im vergangenen Herbst.

"Nur auf Phillip Island haben wir es nicht verwendet, weil es dort keinen Sinn macht", so Miller. Bereits nach dem Rennen in Sepang sagte Suzuki-Pilot Alex Rins, dass Miller das Heck während der Fahrt absenken konnte. Viel beachtet wurden dessen Aussagen damals allerdings nicht, da die anderen Ducati-Fahrer dieses System bisher nicht verwendeten.

Bedienung am Anfang gewöhnungsbedürftig

Erst bei den aktuellen Wintertestfahrten testeten auch Andrea Dovizioso, Danilo Petrucci und Francesco Bagnaia dieses neue System. Die Werksfahrer wollten sich dazu aber bisher nicht äußern. Bagnaia probierte diese Neuentwicklung erstmals beim Katar-Test aus und muss sich erst daran gewöhnen, dass er während der Fahrt weitere Knöpfe drücken muss.

Holeshot-Device

Der violette und weiße Knopf neben dem Griff bedienen das neue System

Foto: Motorsport Images

"Damit ist es einfacher, das Gas aufzudrehen und es gibt weniger Wheelies", bestätigt auch Bagnaia die Eindrücke von Miller. "Der Kurvenausgang ist besser. Das Problem ist, dass man mit einem MotoGP-Bike nur wenig Zeit zwischen den Kurven hat. Man fährt 300 km/h. Hier habe ich damit begonnen, diese Funktion zu verwenden."

Beim Start deaktiviert sich das Holeshot-Device, wenn der Fahrer erstmals die Bremse betätigt. Für das weiterentwickelte System gibt es zwei Knöpfe am Lenker. Offenbar kann der Fahrer es mit dem zweiten Knopf deaktivieren. "Man verliert zunächst Zeit, um es zu aktivieren", sagt Bagnaia über das zusätzliche Knöpfe drücken. "Aber man gewinnt damit etwas. Für Jack läuft das schon automatisch ab. Ich muss noch darüber nachdenken."

Laut Miller, der mit dem neuen System schon am längsten arbeitet, hat Ducati das System aussortiert und es funktioniert problemlos. Das zeigt sich auch beim Topspeed. "Es ist ein Raketengeschoss. Ich war an allen Tagen der Schnellste, obwohl ich nicht der leichteste Fahrer bin", hält Miller fest. Aber auch beim Chassis und Turning soll Ducati Fortschritte gemacht haben.

Die anderen Hersteller arbeiten an der ersten Version des Holeshot-Device für den Start. Yamaha testet das ausgiebig beim Katar-Test bei Startübungen. Und auch bei Honda war in Katar so ein System erstmals im Einsatz. Suzuki und KTM haben noch kein Holeshot-Device. Aprilia hatte im Vorjahr eine eigene Version entwickelt, die aber die Vorderradaufhängung zusammendrückte und nicht das Heck. Die Konkurrenz wird das Ducati-System voraussichtlich bald kopieren.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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