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Jerez: Marc Marquez "sehr, sehr zufrieden" mit letztem MotoGP-Test 2018

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Jerez: Marc Marquez "sehr, sehr zufrieden" mit letztem MotoGP-Test 2018
Autor:
Co-Autor: Jose Tamajón
30.11.2018, 09:48

Marc Marquez glaubt, dass Honda sehr gut aufgestellt in das MotoGP-Jahr 2019 geht - Sein neuer Teamkollege Jorge Lorenzo wird auf der RC213V immer schneller

Obwohl er den letzten Test des MotoGP-Jahres 2018 nur auf Rang zwei beendete, ist Weltmeister Marc Marquez "sehr, sehr zufrieden" mit dem Donnerstag in Jerez. Am Ende fehlten ihm 0,025 Sekunden auf den Überraschungsersten Takaaki Nakagami. Schnelle Rundenzeiten standen für Marquez aber ohnehin nicht im Mittelpunkt, für ihn und Honda ging es noch einmal um "Detailarbeit" am neuen Motorrad.

"Vielleicht war es einer unserer besten Tage der Pre-Season", freut sich Marquez, der laut eigener Aussage zusammen mit Honda "sehr gut" gearbeitet hat. Der Spanier verrät, dass er am Mittwoch noch etwas krank und körperlich angeschlagen war. Am Donnerstag war er aber wieder komplett fit. "Wir haben viele Dinge ausprobiert und viele Informationen gesammelt", berichtet der Weltmeister.

Dabei hat man in der Honda-Box erneut an so ziemlich allen Bereichen gearbeitet: Motor, Chassis, Elektronik und so weiter. Außerdem probierte der Spanier verschiedene Reifenmischungen aus. Während sich Yamaha bei den Testfahrten beispielsweise komplett auf den neuen Motor konzentrierte, ist Honda im Testprogramm für 2019 bereits deutlich weiter fortgeschritten.

Marquez warnt vor Konkurrenten

"Alle waren sehr schnell, die Rundenzeiten liegen sehr, sehr eng beieinander. Aber bei der Rennpace fühle ich mich sehr stark", berichtet Marquez. Trotzdem liegt auch vor Honda noch Arbeit. Der Spanier erklärt, dass man sowohl beim Motor als auch beim Chassis noch Fortschritte machen muss. Dass sich am Donnerstag auf den ersten vier Plätzen drei Honda-Piloten befanden, ist aber zumindest einmal ein gutes Zeichen.

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Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez

Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Marc Marquez, Repsol Honda Team, Tito Rabat, Avintia Racing

Marc Marquez, Repsol Honda Team, Tito Rabat, Avintia Racing
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Marc Marquez, Repsol Honda Team

Marc Marquez, Repsol Honda Team
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Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team

Jorge Lorenzo, Repsol Honda Team
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"Der Winter ist noch lang, und jetzt geht es darum, alle Informationen auszuwerten und zu sehen, wie sich Honda, Ducati, Yamaha und Suzuki bis Malaysia verbessern", erklärt Marquez und ergänzt: "Es sieht so aus, dass Ducati ebenfalls gut arbeitet - und auch Yamaha. Sie scheinen beim Rhythmus etwas mehr Probleme zu haben, aber auf einer Runde sind sie auch schnell."

Der Champion sieht Honda nicht zwangsläufig in der Favoritenrolle für 2019. "Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass sich die anderen verbessern", warnt er und erklärt, dass man in zwei Monaten "eine Menge Arbeit" erledigen und weiter "weitere Fortschritte" machen könne. Die MotoGP geht nun in die Winterpause, bis Februar herrscht ein zweimonatiges Testverbot in der Königsklasse.

Lorenzo baut weiter Speed auf

Hinter den Kulissen geht die Entwickelung der neuen Motorräder aber natürlich weiter. Für Marquez selbst steht nun aber erst einmal eine längere Pause an. Er wird sich bereits in der kommenden Woche einer schon länger geplanten Schulteroperation unterziehen. Deswegen erklärt er auch, beim ersten Test 2019 in Malaysia im Februar vermutlich noch nicht direkt wieder bei 100 Prozent zu sein.

Marquez' neuer Teamkollege Jorge Lorenzo durfte sich erneut nicht öffentlich zu den Testfahrten äußern. Der Spanier spulte 65 Runden ab und wurde mit einem Rückstand von 0,160 Sekunden Vierter. Für Lorenzo ist es seine bisher beste Platzierung bei den Wintertestfahrten. Der Ex-Champion scheint auf seiner RC213V immer besser zurechtzukommen.

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