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Johann Zarco fährt 8 Stunden von Suzuka: Warum er Honda zugesagt hat

2024 tritt mit Johann Zarco wieder ein aktiver MotoGP-Fahrer bei den acht Stunden von Suzuka an - Er kann sich eine Zukunft in der Langstrecken-Szene vorstellen

Johann Zarco fährt 8 Stunden von Suzuka: Warum er Honda zugesagt hat

Honda hat in den vergangenen beiden Jahren die prestigeträchtigen acht Stunden von Suzuka gewonnen. 2022 hieß das Fahrertrio Takumi Takahashi, Tetsuta Nagashima und Iker Lecuona. 2023 wurden die beiden Japaner von Xavi Vierge ergänzt.

2024 findet das Rennen am Wochenende vom 17. bis 21. Juli statt. Am gleichen Wochenende gastiert die Superbike-WM in Tschechien in Most. Andererseits befindet sich die MotoGP in diesem Zeitraum in der Sommerpause.

Deshalb hat sich Johann Zarco entschieden, erstmals den Klassiker in Japan in Angriff zu nehmen. Neben dem Franzosen bilden Takumi Takahashi und Teppei Nagoe für Honda das Fahrertrio. Sollte das Team gewinnen, dann wäre Takahashi mit sechs Triumphen neuer Rekordsieger.

 

Der bisher letzte aktive MotoGP-Fahrer, der Suzuka gewonnen hat, war Pol Espargaro im Jahr 2016 mit Yamaha. Nun stellt sich Zarco dieser Herausforderung. Die Kalendersituation macht es in diesem Jahr möglich.

"Ich hätte nicht erwartet, dass ich die acht Stunden in diesem Jahr fahren würde", sagt der Franzose. "Noch bevor mich Honda gefragt hat, haben mich die Medien gefragt, weil das Rennen am gleichen Wochenende wie die Superbike-WM stattfindet."

"Deswegen wäre es logisch gewesen, dass mich Honda fragt. Schließlich haben sie mich gefragt und ich habe zugesagt. Es ist ein Rennen, das ich schon immer fahren wollte. Also warum nicht in diesem Jahr?"

"Die Probleme in der MotoGP sorgen für weniger Druck. Die Energie an einem Rennwochenende ist immer am Maximum, aber ich kann auch etwas anderes genießen. Es wird eine neue Erfahrung. Diese Urlaubswoche im Juli werde ich in Japan verbringen und ein gutes Superbike fahren."

Takumi Takahashi

Takumi Takahashi mit der CBR1000RR-R Fireblade SP im Vorjahr in Suzuka

Foto: Honda

Zarcos LCR-Teamkollege Takaaki Nakagami wird nicht in Suzuka sein. Er hat die acht Stunden schon in der Vergangenheit bestritten und 2010 mit seinen Landsleuten Takumi Takahashi und Ryuichi Kiyonari gewonnen.

Warum fährt Nakagami diesmal nicht mit Zarco und Takahashi? "Ich bin dort schon dreimal gefahren. Ehrlich gesagt, ist es damit genug", winkt Nakagami ab. "Ich bevorzuge die MotoGP. Für mich ist die Priorität, mich auf die MotoGP zu konzentrieren, um konkurrenzfähig zu werden."

Am Suzuka-Wochenende wird Zarco seinen 34. Geburtstag feiern. Nach dem Rücktritt von Aleix Espargaro wird er im nächsten Jahr der älteste Fahrer im MotoGP-Feld sein. Es wird sein zweites und vorerst letztes Vertragsjahr mit Honda sein.

Könnte sich Zarco eine Zukunft in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) vorstellen und auch die 24 Stunden von Le Mans und das Bol D'Or fahren? "Die 24 Stunden in Le Mans und in Le Castellet werde ich sicher einmal fahren", lässt er durchblicken.

"Aber nicht während meiner MotoGP-Karriere. Aber das ist für einen Fahrer sicher eine tolle Erfahrung. Es sind auch viele Franzosen in der Langstreckenszene. Das wird sicher eine schöne Erfahrung." Damit zeichnet Zarco seine Ideen für seine Zukunft vor.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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